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  • [...] de Der Fürst als General des Krähwinkler Landsturmes und der arme Kriegsgefangene. eine schaurige Begebenheit aus dem 15. Jahrhundert mit fatalem Ausgang; jedoch vielen Nutzanwendungen für die Jetztzeit (Augsburg 1866: Manz). de Inhalt Textbeginn Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. 1 [...]
  • [...] de Instruktion, wie es, bei den weitern Transporten der französischen Kriegsgefangenen durch Baiern gehalten werden soll München 1793: unbekannt. de Inhalt Textbeginn Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Bayerische Kriegsgefangene (Erster Weltkrieg und Weimarer Republik)
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    [...] vollzogen. Gefangenenaustausch und Inspektion der Lager erfolgten unter Mitwirkung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz. Seit Spätsommer 1916 fanden Verhandlungen der Kriegsparteien in Bern statt. Ab 1920 setzte sich auch der neu gegründete Völkerbund für die Rückführung von Kriegsgefangenen ein. Ende 1917 gab die erste zuverlässige Statistik insgesamt ca. 39.000 bayerische Soldaten als Kriegsgefangene an. Ende 1918 waren es rund 42.000. Im Jahr 1919 gerieten nochmals ca. 8.000 Bayern in Gefangenschaft. Nach dem Ende der eigentlichen Kampfhandlungen war 1919 trotz gelegentlichen Austauschs mit ungefähr 50.400 bayerischen Soldaten in Gefangenschaft ein Höchststand erreicht. Rückführung [...]
    [...] de Die Kriegsgefangenschaft ist ein völkerrechtlicher Status, der Kriegsteilnehmer daran hindern soll, weiterhin an Kampfhandlungen teilzunehmen. Im Laufe des Ersten Weltkrieges gerieten von den 1.432.000 bayerischen Soldaten etwa 68.500 zu verschiedenen Zeiten in Kriegsgefangenschaft. Die Gefangenen wurden in allen beteiligten Staaten bald zu einem Problem, dessen Größenordnung man anfangs unterschätzt hatte. de Internationale Vereinbarungen über die Kriegsgefangenschaft In den auf internationalen Konferenzen in Genf und Den Haag zwischen 1864 und 1907 verabschiedeten Vereinbarungen, u. a. der "Haager Landkriegsordnung", gab es zur Behandlung von Kriegsgefangenen feste Regeln. Mit Ausnahme der [...]
    [...] Unter anderem hatten Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Österreich-Ungarn und Russland diese Verträge akzeptiert, und bei ihnen war wiederholt die Bemühung erkennbar, sich an die Regeln zu halten. Kriegsgefangenschaft während des Ersten Weltkriegs Im Laufe des Ersten Weltkrieges gerieten von den 1.432.000 bayerischen Soldaten insgesamt etwa 68.500 zu verschiedenen Zeitpunkten in Kriegsgefangenschaft. Genaue Statistiken über die tatsächliche Anzahl deutscher und bayerischer Kriegsgefangener gab es erst zu Kriegsende. Es herrschte jedoch Unsicherheit darüber, in welchen Feindstaaten sich wie viele Gefangene befanden, und bis 1921 wurden die offiziellen Zahlen mehrfach korrigiert. In beschränktem [...]
    [...] die Rückkehr versperrt war. Einige wurden zwangsweise von den rivalisierenden Bürgerkriegsparteien rekrutiert. Ende 1920 waren daher noch ca. 33.000 Bayern, wohl überwiegend in Sibirien und Zentralasien, in Gefangenschaft. Es dauerte bis Anfang 1922, ehe der Großteil zurückgeführt war. Die Wiedereingliederung der Soldaten und heimgekehrten Kriegsgefangenen in die Arbeitswelt im Rahmen der Demobilmachung wurde in Bayern auch von staatlichen Stellen in großem Umfang unterstützt und gelang z. B. im landwirtschaftlichen Bereich zügig. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Bayerische Kriegsgefangene (Zweiter Weltkrieg)
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    [...] Separatisten zu erkennen. Als diese Pläne von der politischen Tagesordnung verschwanden, endeten auch die bayerisch-separatistischen Bekundungen. Quantifizierende Aspekte Da also die Bayern in den Kriegsgefangenenlagern keine eigenständige Gruppe bildeten, kann die Frage nach dem quantitativen Stellenwert des Zweiten Weltkriegs und der Kriegsgefangenschaft für die Bevölkerung Bayerns nur als Anteil eines gesamtdeutschen Schicksals ausgewiesen werden. Empirische Daten zur Zahl der bayerischen Soldaten bzw. Kriegsgefangenen liegen nicht vor, trotzdem dürfte die nachfolgende Kalkulation der Realität sehr nahe kommen: Die Bevölkerung des Deutschen Reiches betrug im Jahr 1937 ca. 70 Mio., wovon ca. 7 Mio. in [...]
    [...] als gesellige Veranstaltungen für viele Lager belegt. Dabei muss allerdings offen bleiben, inwieweit es sich um Veranstaltungen für bayerische Kriegsgefangene oder um "Motto"-Abende handelte, die sich an die Gesamtheit der Gefangenen richteten. Der einzige Ansatz expliziter politischer Bayern-Orientierung zeigte sich in den Monaten nach der Kapitulation, in denen die politische Zukunft Deutschlands noch völlig offen schien. Pläne einer Donaukonföderation oder eines unabhängigen Rheinlands kursierten. So wie aus Österreich stammende Kriegsgefangene in dieser Zeit begannen, sich auf ein politisch selbständiges Österreich hin zu orientieren, und anfingen, rot-weiß-rote Kokarden zu tragen, gaben [...]
    [...] verstanden oder einfach nur aus Bayern kamen. Sie gerieten während der Kampfhandlungen oder erst bei Kriegsende in Gefangenschaft. Mit ihren dort gemachten Erlebnissen prägten die ehemaligen bayerischen Wehrmachtsangehörigen nach ihrer zwischen 1945 und 1956 erfolgten Heimkehr nicht nur ihre Familien und ihr engeres Umfeld. Insbesondere die Kriegsgefangenenfürsorge und die Heimkehrertransporte hatten großen Einfluss auf das soziale Gefüge und die politischen Akteure im Nachkriegsbayern. de Bayerische Soldaten in Reichswehr und Wehrmacht Bis zum Ende des Ersten Weltkrieges hatte ein bayerisches Heer existiert, das zwar in die deutschen Streitkräfte eingebunden gewesen, organisatorisch jedoch selbständig [...]
    [...] lebenden deutschen Soldaten nach Gewahrsamsmächten UdSSRGBUSAFrankreichSonstigeSumme19451.450.000560.0002.530.000700.000270.0005.510.00019461.070.000630.00070.000590.000230.0002.590.0001947840.000250.000-360.000150.0001.600.0001948500.000--20.00060.000580.000194980.000--10.000-90.000 Im Laufe der Jahre 1945 bis 1956 kehrten die deutschen Kriegsgefangenen nach Hause zurück. Exakte Daten hierzu liegen weder für Gesamtdeutschland noch für Bayern vor; die nachfolgende Schätzung in Tabelle 3 auf der Basis der obigen Angaben von Ratza dürfte jedoch dem tatsächlichen Verlauf der Heimkehrerströme nahe kommen: Tabelle 3: Schätzwerte zu Rückkehrern nach Jahren JahrAnzahldavon Bayernbis Ende 19455-6.000 [...]
  • Antoninian des Gallenius auf seine Siege gegen die Germanen
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    [...] Wert von zwei Denaren, stammt aus der gemeinsamen Regierungszeit von Gallienus und Valerian. Die Ausgabe war den Erfolgen des Kaisers gegen germanische Stämme und dem dadurch erworbenen Titel "Größter Germanenbesieger" gewidmet. Dieser Titel ging auch in die Münzumschrift ein. Als Motiv wurde hingegen eine Trophäe zwischen zwei gefesselten Kriegsgefangenen gewählt. Dieses Bild hatte in Rom bereits seit Jahrhunderten Tradition, wenn es um die Feier von Erfolgen gegen äußere Feinde ging. Standardzitierwerk: „<Valerian to Florian>. The Roman imperial coinage ; Vol. 5,1“. Spink, London, 19681927. Seite/Nr.: 18. - eindeutig (Vorder- und Rückseite): RIC V Gallienus (joint reign) 18 [...]
  • Griphan, Walter
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    [...] Geschäfte des Kommandeurs der Schutzpolizei Frankfurt am Main beauftragt. 10. 09. 1943 – April 1945 als Inspekteur (15. 12. 1943 Befehlshaber) der Ordnungspolizei Bayern-Nord bei dem Höheren SS- und Polizeiführer Main im Wehrkreis XIII, Nürnberg, abgeordnet, 20. 04. 1944 SS-Brigadeführer und Generalmajor der Polizei, dann in amerikanischer Kriegsgefangenschaft, zuletzt in Dachau, dort Selbstmord. 01. 02. 1923 – Anf. 1924 Angehöriger einer Loge, 30. 09. 1932 (Aufnahmedatum 01. 01. 1933) NSDAP (Nr. 1.443.628), Jan. 1933 Pressewart der Ortsgruppe "Polizeioffiziere" der NSDAP Hamburg, 1934 Schulungsreferent des Landesbundes Hamburg des Kameradschaftsbundes Deutscher Polizeibeamten, 06. 04. 1936 durch [...]
  • Ulmer, Eugen (1903 – 1988), Jurist, o.Universitätsprofessor
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    [...] der Universität Heidelberg (Lehrstuhl für deutsches und ausländisches Privat-, Handels-, Wechsel- und Arbeitsrecht); 1932-1933 Prodekan; 1937-1939 Mitglied des Handelsrechts-AS d. Ak. f. Dt. Recht; 1940 o. Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaft; 1941 Einberufung zum Wehrdienst, 1943-1944 Tätigkeit als Kriegsgerichtsrat, 1945 Kriegsgefangenschaft (April-August); 1946 Wiederaufnahme der Lehrtätigkeit an der Juristischen Fakultät der Universität Heidelberg; 1953-1954 und 1958 Gastvorlesungen an der University of Michigan, Ann Arbor (WS, USA); 1954 nach mehreren abgelehnten Rufen Annahme des Rufs an die Universität München, hier 1955 o. Professor für deutsches, ausländisches und internationales [...]
  • Josef Guggenmos
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    [...] die Mutter Schneiderin. Als Kind hört Josef Guggenmos gern Märchen, Sagen und Gedichte; Defoes Robinson Crusoe ist eines seiner Lieblingsbücher. Nach der Volksschule besucht er das Humanistische Gymnasium in St. Ottilien und wird 1941 zur Wehrmacht eingezogen. Zum Funkabhörer ausgebildet, gerät er während eines Marschbefehls bei Dänemark in Kriegsgefangenschaft. Danach studiert Guggenmos bis 1953 Literatur- und Kunstgeschichte, Archäologie und Indologie in Marburg, Erlangen und Bonn, ohne den Abschluss zu machen. Er verbringt ein Jahr in Finnland und arbeitet schließlich als Lektor und Übersetzer für verschiedene Verlage. Durch die Übersetzung von Robert Louis Stevensons A child’s garden of verses [...]
  • Gentner, Fritz (1915 – 2002), Volksschullehrer
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    [...] de Volksschule; Ausbildung für das Lehramt an Volksschulen; Winter 1935/36 Ableistung des Arbeitsdiensts; Kriegsdienst in der Luftnachrichtengruppe, drei Jahre russische Kriegsgefangenschaft; Ab 1948 wieder im bayerischen Volksschuldienst tätig; 1956-1972 Mitglied des Kreistags Pegnitz und Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion; Ab 1972 Mitglied des Kreistags Bayreuth und des Stadtrats Pegnitz; Mitglied des Bayerischen Landtags: 23.11.1958-15.10.1978. de Weitere Angaben Konfession: keine Angabe. Wohnort: Aachen Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Knoeringen, Waldemar (1906 – 1971), Bibliothekar
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    [...] in die Tschechoslowakei und dort Leiter der illegalen Auslandsstelle der SPD für Bayern; 1938 Flucht nach Frankreich, 1939 nach England, dort Leiter der unabhängigen Sendestation „Europäische Revolution“; Ab 1942 um die Zusammenlegung von antifaschistischen deutschen Kriegsgefangenen in England, Nordafrika und Italien bemüht; 1944 Leitung der Kriegsgefangenensendungen des Londoner Rundfunks; Lehrer an der Kriegsgefangenenschule Wilton-Park; 1946 Rückkehr nach Deutschland; 1946 Mitglied der Verfassunggebenden Landesversammlung; 01.12.1946-22.11.1970 Abgeordneter des Bayerischen Landtags; 1946-1962 stellvertretender Vorsitzender bzw. Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion; 1947-1963 Vorsitzender [...]