Kataloge der Kunstausstellungen im Münchner Glaspalast 1869-1931

Der Glaspalast in München: wichtiger Veranstaltungsort internationaler Kunstausstellungen im 19. und 20. Jahrhundert.

Die hier als Digitalisate präsentierten Ausstellungskataloge aus den Jahren 1869 bis 1931 dokumentieren die von der Münchner Künstlergenossenschaft veranstalteten Münchner Jahresausstellungen und Internationalen Kunstausstellungen, die im 1854 errichteten und 1931 durch einen Brand zerstörten Münchner Glaspalast stattfanden.

Ursprünglich war der sogenannte Glaspalast im Botanischen Garten als temporäres Ausstellungsgebäude für die Allgemeine Deutsche Industrieausstellung geplant worden. König Max II. (1811-1864) entschied sich jedoch für den Fortbestand des "architektonischen Kunstwerkes". Neben den großen internationalen Kunstausstellungen, die alle zeitgenössischen Tendenzen präsentierten (seit 1869), fanden ab 1889 Jahresausstellungen von internationaler Größe statt. Die Entscheidung, Jahresausstellungen zu veranstalten, ging aus dem Bedürfnis hervor, auch in München eine Ausstellung solcher Art ins Leben zu rufen, wie sie es bereits in Berlin, Wien und Paris gab.

Die virtuelle Kollektion entstand auf Basis der Bestände der Monacensia, Bibliothek und Literaturarchiv der Stadt München, und des Zentralinstituts für Kunstgeschichte. Sie umfasst über 14.000 Seiten, darunter zahlreiche Abbildungen und Pläne. Viele der Kataloge haben verschiedene Auflagen und Ausgaben erfahren und wurden in der Regel um zusätzliche Exponate und Informationen angereichert.

>> Diese Sammlung ist ein Bestand des Zentralinstituts für Kunstgeschichte und der Monacensia.