Entwurf für das Bodenmosaik „Cave Canem“ Über das Objekt
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  • Entwurf für das Bodenmosaik „Cave Canem“
  • „Hüte Dich vor dem Hund“. So lässt sich der lateinische Ausdruck „Cave Canem“ wohl am treffendsten übersetzen, der häufig zusammen mit der Darstellung eines angeketteten Hundes an altrömischen Haustüren zu finden war. Das Urbild des Mosaiks vom bissigen Hund ist im alten Pompeji zu suchen und zählt zu einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt am Golf von Neapel, die 79 v. Chr. in einem Ascheregen des Vesuvs versank und deren Schätze nach und nach wieder ausgegraben wurden. Und eben ein nahezu identisches Abbild - ein aus Mosaiksteinen zusammengesetzter Wachhund an einer Kette - beschützt auch heute noch das Pompejanum in Aschaffenburg, wie auf dieser Entwurfszeichnung für das Bodenmosaik zu sehen ist. Doch scheint dieser gemalte Geselle eher wie ein guter, alter Freund des Menschen und durchaus freundlicher zu sein als sein Pendant aus Pompeji und heißt somit aufgeregt alle Besucher am seitlichen Eingang des Pompejanum willkommen. Angeregt durch die Ausgrabungen in Pompeji ließ König Ludwig I. (1786-1868) die ideale Nachbildung eines römischen Wohnhauses 1840-1848 durch den Architekten Friedrich von Gärtner (1791-1847) errichten und da durfte natürlich auch dieses besondere Cave-Canem-Mosaik nicht fehlen als Tradition, Kultur und Kunst verbindendes Bildelement.
    • Aschaffenburg
    • Kunstwerke aus bayerischen Schlössern
  • Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen
  • Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen
    • Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen - Inventarnummer: ABTIVABPH002
  • Metadaten-Lizenz: CC0
  • 2013-03-21