Bronzeskulptur

Graf-Luxburg-Museum

Hinweis

Dieses Objekt stammt aus kolonialen Kontexten und bedarf einer Auseinandersetzung mit Kolonialgeschichte. bavarikon zeigt dieses Objekt, um unter anderem eine kritische, sensible Auseinandersetzung mit Kolonialgeschichte zu ermöglichen und zu fördern. Die Bayerische Staatsbibliothek als Betreiberin von bavarikon weist darauf hin, dass die Erwerbung des Objekts durch die besitzende bzw. bestandshaltende Institution oder Vorgängerinstitutionen bzw. Personen nach heutigen Maßstäben möglicherweise unethisch oder unrechtmäßig erfolgt sein kann.

Beschreibung

Feuervergoldete Bronzefigur des Bian Que. Der als Begründer der chinesischen Medizin verehrte und vergöttlichte Wunderarzt (ca. 5. Jahrhundert v. Chr.) wird als daoistische Gottheit dargestellt (erkennbar an den gelängten Ohrläppchen) und trägt ein langes Beamtengewand mit Beamtenkappe. Die linke Hand ist vom weich fließenden Gewand verdeckt, die rechte Hand trägt sein Attribut, den Flaschenkürbis mit dem Wunderelixier. Die Kopfbedeckung ist schwarz patiniert und mit goldverzierten Schmuckelementen abgesetzt. Der Brustschurz sowie die Ränder des Gewandes sind mit gravierten Ornamenten verziert. Sehr feine Bronzefigur der Ming-Zeit. Als Kultbild stand die Figur in einem Tempel oder in einem reichen Privathaushalt. Der festgeklebte Holzsockel modern.

Autor

Museen Schloss Aschach