Facebook

von 2303 Treffern sortiert nach

  • Schedel, Hartmann: Liber chronicarum
     Textstellen 
    [...] de Schedel, Hartmann; Münzer, Hieronymus; Pleydenwurff, Wilhelm; Wolgemut, Michael: Liber chronicarum Nürnberg 1493: Anton Koberger für Sebald Schreyer und Sebastian Kammermeister. de Inhalt Vorderdeckel Vorderer Spiegel mit Exlibris Von Anton Koberger gedruckte Bücheranzeige zu Hartmann Schedel: Liber chronicarum (BSB-Ink K-37,1) Mater domini speciosa. Holzschnitt von Michael Wolgemut [Nürnberg, c. 1490]. Ad divam virginem Mariam (hs.) Maria Magdalena (Miniatur u. hs. Text) Hieronymus (Miniatur u. hs. Text) Wappen Hartmann Schedels De vetustate generis (hs.) Hartmann Schedel: Widmungsschreiben an den Stadtrat von Nürnberg (hs.) Titelseite zum Register der Chronik (BSB-Ink A-195,4) Register Anfang der gedruckten Chronik Holzschnitt: Gottvater 1. Weltalter 2. Weltalter Weltkarte Illustration: Jerusalem Illustration: Ninive 3. Weltalter Illustration: Memphis / Kairo Illustration: Damaskus Illustration: Babylon(ia) Illustration: Rhodos (* = authentische Stadtansicht) Illustration: Athen Illustration: Lacedemonia Illustration: Corinth Illustration: Tyberias Illustration: Troja Illustration: Paris Illustration: Mainz Illustration: Carthago Illustration: Neapel Illustration: Venedig (*) Illustration: Padua Illustration: Pisa Illustration: England 4. Weltalter Illustration: Perugia Illustration: Jericho Illustration: Aquileja Illustration: Treviso Illustration: Rom (*) Illustration: Genua (*) Illustration: Marseille Illustration: Bologna Illustration: Byzanz Illustration: Zerstörung von Jerusalem (Holzschnitt aus Clm 188) Illustration: Zerstörung von Jerusalem (*) 5. Weltalter Illustration: Verona Illustration: Toulouse Illustration: Mailand Illustration: Pavia Illustration: Alexandria Illustration: Siena Illustration: Mantua Illustration: Florenz (*) Illustration: Lyon Illustration: Köln (*) Illustration: Augsburg (*) 6. Weltalter Illustration: Regensburg (*) Illustration: Wien (*) Illustration: Nürnberg (*) Illustration: Metz Illustration: Tivoli Illustration: Genf Illustration: Konstantinopel (*) Illustration: Buda(pest) (*) Illustration: Straßburg (*) Illustration: Ravenna Illustration [...]
    [...] ) Ende der Chronik und Kolophon des Drucks Ad Maximilianum Caesarem (hs.) = Epigramme des Michael Marullus Tarchaniola auf Kaiser Maximilian Ad doctorem Hartmannum Schedel (hs.) Hieronymus Münzer: Brief an Hartmann Schedel (hs.) Ad Hieronimum (hs.) Alma dei soboles ... (hs.) Arbor vitae cum vaticiniis veteris testamenti de Christo crucifixo. Ulm: Johann Reger, [14]92. (BSB-Ink A-663,1) De magnificacione urbium (hs.) Erhard Etzlaub: Karte der Umgebung von Nürnberg. [Nürnberg] Georg Glockendon, 1492. (Holzschnitt) Erhard Etzlaub: Der Romweg. Bl. 1: typographische Legende [Nürnberg: Hochfeder-Nachfolger, c. 1500]. (BSB-Ink E-104,1) Erhard Etzlaub: xylographische Karte des Romweges [Nürnberg: Georg [...]
  • Autorenporträt zu Hartmann Schedel
     Textstellen 
    [...] de Beschreibung Der Sohn eines wohlhabenden Nürnberger Kaufmanns verliert früh seine Eltern und wird von seinem älteren Vetter Hermann Schedel aufgezogen. Hartmann studiert 1456-1460 an der Universität Leipzig, wo er sich in der Folgezeit dem kanonischen Recht zuwendet, geht dann nach Italien, wo er neben Sprachen vor allem Medizin studiert, und wird 1466 zum Dr. med. promoviert. Danach wirkt er als Arzt in Nürnberg, 1470 in Nördlingen, 1475 in Amberg, seit 1484 wieder als Stadtarzt in Nürnberg. 118519891 Conrad Celtis Als begeisterter Sammler von Inkunabeln und Handschriften baut er eine aus 670 Drucken und 400 Handschriften bestehende Bibliothek auf, die heute in der Bayerischen Staatsbibliothek verankert ist. Zu seinen Sammlungen gehören auch Globen und astronomische Geräte, was auf Conrad Celtis' Programm der humanistischen Disziplinen zurückgehen mag. Schedel legt derart hohen Wert auf eine bibliophile Gestalt seiner Bücher, dass daraus eine einzigartige grafische Sammlung entsteht, die zu den ältesten des Abendlandes gehört. Ein kleinerer Teil ist seit dem 19. Jahrhundert in der Staatlichen Graphischen Sammlung in München aufbewahrt. Die Bibliothek wird zur Grundlage seines wohl bedeutendsten Werkes, der Schedelschen Weltchronik. Als größtes Buchunternehmen der Dürer-Zeit erscheint sie 1493 mit 326 Seiten in lateinischer Sprache in Nürnberg und wird noch im selben Jahr in Nürnberger Mundart von Georg Alt ins Deutsche übersetzt. Schedels Chronik ist eine Text-Bild-Einheit, deren kleinere Holzschnitte, meist Personenbilder, wenig mehr als einen dekorativen Zweck erfüllen, während die größeren (Kosmosbild, Bundeslade, Städtebilder etc.) vor allem als inhaltliche Ergänzung zum Text zu verstehen sind. Der mittelalterlichen Weltchronistik folgend, gliedert sie sich in sechs Weltzeitalter, von der Schöpfungsgeschichte angefangen bis zum Jahr 1493. Die Chronik macht erhebliche Anleihen beim Supplementum chronicarum des Jacobus da Bergamo, bezieht viel Kulturgeschichtliches mit ein (Himmelserscheinungen, Hungersnöte, Kuriosa) und fasst eindrucksvoll das von der Bibel geprägte mittelalterliche Geschichtswissen zusammen. Die eigentümliche Verbindung von Geschichte und Geografie führt auch zur topografischen Entdeckung von Schedels eigener Heimat (doppelseitige Stadtansicht von Nürnberg). Schedels sonstige historische Schriften, kompilatorische Arbeiten zur bayerischen bzw. thüringischen Geschichte, sind dagegen ohne besonderen Wert. Der Autor stirbt am 28. November 1514 als angesehener und wohlhabender Bürger der Stadt Nürnberg. [...]
  • 149 Vocal pieces - BSB Cgm 810 : [cover title, on label:] Liber musi // calis
     Textstellen 
    [...] de Beschreibung Vom Kompilator der berühmten "Weltchronik" (1493, Rar. 287), vom Nürnberger Arzt und Humanisten Hartmann Schedel (1440-1514), stammt auch sein aus den Studienjahren 1461-67 herrührendes Liederbuch, das sogenannte "Münchener Liederbuch". Die Handschrift kam als Teil von Schedels Bibliothek nach München, das kleine Format und die Bastardaschrift deuten auf eine schmucklose Gestaltung zum persönlichen Gebrauch hin. Die Sammlung umfasst etwa 126 Stücke: deutsche Lieder, französische Chansons und lateinische Motetten, alle in meist dreistimmigem Satz in Chorbuchnotation. Text und Noten wurden von Schedel größtenteils selbst geschrieben, der Duktuswechsel der Schrift zeigt, dass die Lieder über einen längeren Zeitraum gesammelt wurden. 26 Lieder sind ohne Melodie, fast zwei Drittel der Texte sind nur in dieser Handschrift überliefert. Neben dem "Augsburger Liederbuch", dem "Lochamer Liederbuch" und dem "Liederbuch der Clara Hätzlerin" ist das "Münchener Liederbuch" eines der wichtigsten Zeugnisse seiner Gattung, eine bedeutende Quelle für das deutsche Tenorlied der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Datum: 2016 Peter Czoik CC0 Provenienz: Hofbibliothek, München. - Schedel, Hartmann. - Fugger, Johann Jakob. - Albrecht V., Herzog von Bayern // Abschrift. - 14 Lagen: Sexternionen, Lage 13 (f.145-158) ein Septernio. ; Originale Lagenbezeichnung 1, 2, 4, 6, 8, Reste von 3 und 7 erhalten (jeweils Rückseite des letzten Blatts unten rechts). ; Originale Foliierung 1-170 (zuzüglich zwei fliegende Blätter am vorderen Deckel, das zweite Pergament, ferner ein ursprünglich lose eingelegtes Blatt, jetzt f.28a). ; Nummerierung der Stücke modern (gegenüber Maier ab f.22 abweichend). ; Unbeschriebene Seiten: f.13r (rastriert), 145v, 157v-158r, 159r, 161r, 162v-163r, 166v. [...]
  • Schedelsches Liederbuch
     Textstellen 
    [...] en Description The compiler of the famous "Weltchronik" (1493, Rar. 287), the Nuremberg doctor and humanist Hartmann Schedel (1440-1514), also wrote his songbook, the so-called "Münchener Liederbuch", during his academic years 1461-67. The manuscript came to Munich as part of Schedel's library, the small format and the Bastarda Gothic script suggest an unadorned design for personal use. The collection comprises about 126 pieces: German songs, French chansons and Latin motets, all mostly in three-part movements in choral book notation. Most of the text and sheet music was written by Schedel himself, the change in the script's style shows that the songs were collected over a longer period of time [...]
    [...] Vom Kompilator der berühmten "Weltchronik" (1493, Rar. 287), vom Nürnberger Arzt und Humanisten Hartmann Schedel (1440-1514), stammt auch sein aus den Studienjahren 1461-67 herrührendes Liederbuch, das sogenannte "Münchener Liederbuch". Die Handschrift kam als Teil von Schedels Bibliothek nach München, das kleine Format und die Bastardaschrift deuten auf eine schmucklose Gestaltung zum persönlichen Gebrauch hin. Die Sammlung umfasst etwa 126 Stücke: deutsche Lieder, französische Chansons und lateinische Motetten, alle in meist dreistimmigem Satz in Chorbuchnotation. Text und Noten wurden von Schedel größtenteils selbst geschrieben, der Duktuswechsel der Schrift zeigt, dass die Lieder über einen [...]
    [...] manuscript. Besides the "Augsburger Liederbuch", the "Lochamer Liederbuch" and the "Liederbuch der Clara Hätzlerin", the "Münchener Liederbuch" is one of the most important testimonies of its genre, an important source for the German tenor song in the second half of the 15th century. Datum: 2016 Peter Czoik CC0 Provenienz: Hofbibliothek, München. - Schedel, Hartmann. - Fugger, Johann Jakob. - Albrecht V., Herzog von Bayern // Abschrift. - 14 Lagen: Sexternionen, Lage 13 (f.145-158) ein Septernio. ; Originale Lagenbezeichnung 1, 2, 4, 6, 8, Reste von 3 und 7 erhalten (jeweils Rückseite des letzten Blatts unten rechts). ; Originale Foliierung 1-170 (zuzüglich zwei fliegende Blätter am vorderen Deckel, das [...]
  • Das buch der Cronicken vnd gedechtnus wirdigern geschichte[n] : vo[n] anbegyn[n] d[er] werlt bis auf dise vnßere zeit
     Textstellen 
    [...] de Beschreibung Der gebürtige Nürnberger Hartmann Schedel (1440-1514) wurde während seines Medizinstudiums in Italien mit humanistischem Bildungsgut vertraut. 1484 ließ er sich nach mehreren Zwischenstationen in Nürnberg als Arzt nieder. Schedel veröffentlichte mehrere Werke, in denen er in kompilatorischer Art das Wissen seiner Zeit zusammentrug. Am bekanntesten blieb seine Weltchronik in der Tradition spätmittelalterlicher Weltgeschichtsschreibung nach dem Vorbild antiker Autoren, der Kirchenväter und humanistischen Historiografen: Mit über 2000 Bildern von 652 Holzstöcken stellt sie als größte illustrierte Inkunabel eine wahre Glanzleistung dar. "Sie bietet von Anbeginn der Welt bis zum Jahr [...]
    [...] von anbeginn der welt bis auf diese vnnsere zeit. Sie war als Parallelausgabe zur lateinischen Edition gedacht. Für ihre Holzschnitte wurden die Stöcke der lateinischen Ausgabe wiederverwendet. Datum: 2016 Peter Czoik CC0 en Description Hartmann Schedel (1440-1514) was born in Nuremberg and became familiar with humanistic educational material during his medical studies in Italy. He settled in Nuremberg as a doctor in 1484, after several stops in between. Schedel published several works in which he compiled the knowledge of his time. His most famous world chronicle was in the tradition of late medieval historiography, modelled on ancient authors, church fathers and humanist historiographers: with [...]
  • Schedelsche Weltchronik
     Textstellen 
    [...] darunter das persönliche Exemplar Hartmann Schedels handschriftlichen Nachträge Schedels. Die wichtigste Beigabe ist wohl die Romwegekarte des Erhard Etzlaub (1462 – 1532), die älteste gedruckte Wegekarte Mitteleuropas, die für Rompilger im Heiligen Jahr 1500 entstand. Der Band wurde zusammen mit der Privatbibliothek Schedels 1552 an Johann Jakob Fugger (1516 – 1575) verkauft, der seine Büchersammlung 1571 an Herzog Albrecht V. von Bayern (1528 – 1579) veräußerte. Datum: 2016 Peter Czoik CC0 en Description The Liber chronicarum, a universal history compiled from older and contemporary sources by the Nuremberg doctor, humanist, and bibliophile Hartmann Schedel (1440–1514), is one of the most densely [...]
    [...] de Beschreibung Die Weltchronik des Nürnberger Arztes und Humanisten Hartmann Schedel (1440 - 1514) war das wohl ehrgeizigste Buchunternehmen der Inkunabelzeit. Sie erschien 1493 bei Anton Koberger (gest. 1513) in Nürnberg in einer lateinischen und einer kürzeren deutschen Ausgabe. Schedels Chronik ist eine universalhistorische Darstellung der Weltgeschichte, die bei der göttlichen Schöpfung beginnt und bis in seine Gegenwart reicht. In Anlehnung an Isidor von Sevilla (gest. 636) ist der Stoff in sechs Weltalter gegliedert. Ergänzt wird das Schema um das bevorstehende siebte Weltalter, das unter der Herrschaft des Antichristen steht, sowie das Jüngste Gericht. Neben historischen Ereignissen enthält [...]
    [...] when their workshop was at its artistic peak and the young Albrecht Dürer was just completing his apprenticeship there. The views of towns, some authentic, some invented or copied from older models, are of both artistic and topographical interest. This brilliantly colored copy, owned by Schedel, contains valuable additional matter, such as Erhard Etzlaub's map of the road to Rome. Along with the rest of Schedel's library, the book became part of the library of Johann Jacob Fugger, which in 1571 came into the possession of Duke Albrecht V of Bavaria. CC0 Vorlageform der Veröffentlichungsangabe nach Blatt CCXCIX: Ad intuitum autem & preces prouidoru[m] ciuiu[m] Sebaldi Schreyer & Sebastiani kamermaister [...]
  • Autorenporträt zu Walter de Salice
     Textstellen 
    [...] de Beschreibung 118754211 Hartmann Schedel In der Reichsstadt Nürnberg besitzt im 15. Jahrhundert eine Familie „von der Weyden“ ein Haus in der Zistelgasse, der heutigen Albrecht-Dürer-Straße. 1449 wird ein Totengeläut für einen „Heims (= Hans) von der Weydnn (= Weiden)“, „gesell im pfarrhof“ bezeugt. „Gesell“ bedeutet in diesem Zusammenhang Hilfsgeistlicher. Gemeint ist hier der Pfarrhof von St. Sebald, der ältesten Hauptkirche von Nürnberg, an welcher der Komponist Conrad Paumann (ca. 1415-1473) um die Jahre 1446 bis 1450 Organist war. Paumanns Fundamentum organisandi wird sozusagen als zweiter Teil mit dem Lochamer-Liederbuch zusammengebunden. Wichtig ist, dass die „von der Weiden“ nicht zum Nürnberger Patriziat, d.h. den ratsfähigen Geschlechtern gehören. Der Namensforscher Studiendirektor Dr. Konrad Arneth (1891-1983) vom Historischen Verein Bamberg spricht sich bei dem Namen „de Salice“ als Herkunftsnamen für „Weiden/Oberpfalz“ aus – analog zum zeitgenössischen Musikdichter Frater Judocus von Windsheim oder Georg de Putenheim. 119835681 Georg Spies-Beham [...]
  • Gedächtniskunst - BSB Cgm 4413
     Textstellen 
    [...] to his home town Nördlingen, where he was a scribe from 1473 to 1481. In 1482 he moved to Nuremberg as a master scribe and private teacher. He is one of the few school masters of the 15th century who taught their lessons in the vernacular. His "Ars memorativa, Ein kurtzer Tractat Der edlen vnd hochgeopten kunst der gedechtnus" was owned by Hartmann Schedel and was written between 1470 and 1475 in Nördlingen. The work, compiled largely from Latin sources, is a summary of mnemonics, a special branch of rhetoric since the Middle Ages, in which pictorial and diagrammatic representations play a prominent role. Models for the association of signs and the drawn subjects are, among others, antonymy (wise [...]
    [...] (Bernhart bear), phonetic similarity (Empeticles – am bett ein klerus), concreteness for abstraction (justice judge) as well as the characters themselves. Datum: 2016 Peter Czoik CC0 Unbeschrieben: I, 1r, 14v - 15r, 16v, 28v - 30v, 37v - 38v, 41v. Zwischen 38 und 39 Schaltblättchen 38a eingeheftet. - 160 Federzeichnungen. - BSB-Provenienz: Hartmann Schedel [...]
    [...] Nördlingen zurück, wo er von 1473 bis 1481 Schreiber war. 1482 siedelte er als Schreibmeister und Privatlehrer nach Nürnberg über. Er gehört zu den wenigen Schulmeistern des 15. Jahrhunderts, die ihren Unterricht in der Volkssprache gehalten haben. Seine "Ars memorativa, Ein kurtzer Tractat Der edlen vnd hochgelopten kunst der gedechtnus", war im Besitz Hartmann Schedels und entstand zwischen 1470 und 1475 in Nördlingen. Das großenteils aus lateinischen Quellen kompilierte Werk stellt eine Zusammenfassung über die Gedächtniskunst, einen seit dem Mittelalter besonderen Zweig der Rhetorik, dar, in welcher bildliche und diagrammatische Darstellungen eine herausragende Funktion innehaben. Modelle zur Assoziation [...]
  • Alberti Magni libri V mineralium - BSB Clm 540 a
     Textstellen 
    [...] de Beschreibung Die Sammelhandschrift stammt aus dem Jahr 1298. In ihr ist das Traktat "De mineralibus" von Albertus Magnus überliefert. Albertus Magnus, der vielleicht größte deutsche Universalgelehrte des Mittelalters, studierte in Padua, trat dort 1223 in den Dominikanerorden ein, lebte in Köln, wurde 1245 in Paris zum Doktor der Theologie promoviert und begann, nach Köln zurückgekehrt, mit dem Aufbau eines für den Orden wichtigen Generalstudiums. Sein Wirken ging einher mit einem vielfältigen wissenschaftlichen Werk, das alle wichtigen Themengebiete seiner Zeit berührte. Albertus war so angesehen, dass man ihm den Ehrentitel "Doctor universalis" gab und "den Großen" (Magnus) nannte; noch 1931 wurde er zum Kirchenlehrer erhoben. In seiner Schrift "De mineralibus" (1250) entwickelte er seine Vorstellungen über die Vorgänge im Erdinneren bei der Bildung der Mineralien und zog einen Vergleich zwischen Alchemie und Medizin: Unedle Metalle werden durch Säuberung in edlere umgewandelt - so, wie Medikamente den Körper bei dessen Reinigung unterstützen. Unterschieden wird zwischen oberflächlichen Umwandlungen (Farbe, Gewicht) und tatsächlichen Transmutationen. Die Bemühungen der Alchemisten sah Albertus allerdings sehr kritisch. Datum: 2016 Peter Czoik CC0 Sammelhandschrift. - BSB-Provenienz: Hartmann Schedel, Liber H. Schedelii. München, alte kurfürstliche Hofbibliothek vor 1803. - Halm: CCMSBM III,1 [...]
  • Sammlung astronomisch-komputistischer und naturwissenschaftlicher Texte - BSB Clm 210
     Textstellen 
    [...] de Beschreibung Clm 210 enthält eine Sammlung astronomisch-komputistischer und naturwissenschaftlicher Texte, die als "Liber calculationis" (Buch der Berechnung) bezeichnet wird - die umfangreichste Kompilation derartiger Texte in der Karolingerzeit. Sie entstand um 818 im Salzburger Raum, wahrscheinlich auf Anregung des Erzbischofs Arn von Salzburg (Bischof seit 785). Die meisten Texte stützen sich auf die "Aachener Enzyklopädie". Gelehrte hatten sich im Zusammenhang mit der Aachener Reichssynode von 809 mit Fragen der Zeitrechnung auseinandergesetzt. Die Kompilation enthält neben einem Kalender und Abschnitten mit Tabellen und Anleitungen zu Berechnungen z.B. für das Osterdatum auch Kapitel über die zwölf Tierkreiszeichen, den Lauf des Mondes durch die Sternbilder, die vier Jahreszeiten, die Sterne und ihre Ordnung, Positionen und Bahnen der Planeten, Ausführungen zu meteorologischen Fragen, zu Maßen und Gewichten und dergleichen. Die ganze Handschrift ist von Zeichnungen und Miniaturen durchzogen, die für die Kunstgeschichte von höchstem Interesse sind. Die prächtigste Miniatur zeigt eine Himmelskarte mit den zwölf Tierkreiszeichen und 25 Sternbildern. Außerdem sind zwölf Monatsbilder mit bäuerlichen Monatsarbeiten in kolorierter Federzeichnung zu sehen. Die Münchener Handschrift befand sich schon im 9. Jahrhundert im Benediktinerkloster St. Emmeram in Regensburg; 1488 ist sie in den Besitz Hartmann Schedels und mit dessen Bibliothek 1571 in die Münchener Hofbibliothek gelangt. Datum: 2016 Karl-Georg Pfändtner, Elisabeth Wunderle CC0 Sammelhandschrift. - BSB-Provenienz: Entstanden wohl im Raum Salzburg, nach einer Vorlage aus Nordfrankreich. Später Hartmann Schedel, Johann Jakob Fugger und München, Herzogliche Bibliothek, 1558-1623. Aus der Bibliothek Hartmann Schedels an Johann Jakob Fugger. - Ausstattung: Reiche Miniaturen. - Altsignatur: Cim. 309 - Halm: CCMSBM III,1. - Bierbrauer: KatillHssBSB I [...]