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  • Baumgartner, Josef: 16. 11.1904 Sulzemoos/ Obb — 21. 1. 1964 München; Bauernfunktionär, Politiker und bayer. Staatsminister
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    [...] de Nach Studium der Volkswirtschaftslehre (Dr. rer. pol.) 1928 Volontär beim Oberbayerischen Christlichen Bauernverein, geprägt durch die Bauernführer ? Heim und ? Schlittenbauer, stellvertretender Generalsekretär der Christlichen Bauernvereine. Mitglied der BVP. 1945 Mitbegründer der CSU und des Bayerischen Bauernverbandes. 1946-1959 Mitglied des Bayerischen Landtags für die Stimmkreise Mindelheim bzw. Aichach und Dachau, dann im Wahlkreis Niederbayern, zunächst als Abgeordneter der CSU, dann fraktionslos, später der Freien Parlamentarischen Vereinigung, schließlich der Bayernpartei, seit 1948 deren Vorsitzender. 1945-1948 Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (1. Kabinett Hoegner, 1. und 2. Kabinett Ehard), 1954-1957 erneut Landwirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident im 2. Kabinett Hoegner, der sogenannten Viererkoalition (SPD, BP, BHE, FDP). An deren Zustandekommen und Zerbrechen entscheidende Beteiligung. 1948 Professur an der Landwirtschaftlichen Hochschule Weihenstephan. de Literatur Hdb. d. Bayer. Landtags; G. Lohmeier, J. B. Biographie eines bayerischen Patrioten aus Sulzemoos, 1974. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Terhalle, Fritz (1889 – 1962), Staatsminister, Volkswirt, Finanzwissenschaftler
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    [...] de 1912 Examen an der Handelsschule in Köln als Diplomkaufmann; Studium der Volks- und Staatswirtschaft in Bonn; 1915 Promotion in Breslau; Vorstand der Provinzialpreisstelle Schlesien; 1918 Habilitation; 1919 a.o. Professor für Staatswissenschaften in Jena; 1920 o. Professor in Münster, 1922 in Hamburg; 1928-1933 kommissarischer Leiter des Weltwirtschaftsarchivs Hamburg; 1937 Ruf auf den Lehrstuhl für Finanzwirtschaft, Volks- und Arbeitswirtschaftslehre an der Universität München; 1945-1946 bayerischer Finanzminister im Kabinett Hoegner I; Publikation (u.a.): Leitfaden der deutschen Finanzpolitik (1936). de Weitere Angaben Konfession: keine Angabe. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Bezold, Otto (1899 – 1984), Staatsminister, Jurist
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    [...] de 1919-1920 Studium der Kunstgeschichte, Literatur und Geschichte an der Universität München; 1920-1925 Jura- und Volkswirtschaftsstudium; 1928 Staatsprüfung; 1930 Staatsanwalt und 1932 Richter am Amtsgericht in München; 1945 Berufung an das Oberlandesgericht München; 1945 Gründungsmitglied der Liberal-Demokratischen Partei (später FDP); Ab 1946 Mitglied des Landesvorstands der FDP in Bayern; 1946-1966 Abgeordneter des Bayerischen Landtags; 1949-1954, 1958-1962 und 1970-1972 Vorsitzender der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag; 1954 Senatspräsident beim Oberlandesgericht München; 14.12.1954-16.10.1957 Staatsminister für Wirtschaft und Verkehr im II. Kabinett Hoegner; 16.10.1957-05.12.1958 Staatsminister des Innern im I. Kabinett Seidel; 1962-1966 2. Vizepräsident des Bayerischen Landtags; 1970-1974 Abgeordneter des Bayerischen Landtags; 1971-1979 Vorsitzender des Verwaltungsrats der Thomas-Dehler-Stiftung. de Weitere Angaben Konfession: keine Angabe. Wohnort: München Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Roßhaupter, Albert (1878 – 1949), stv. Ministerpräsident, Lackierer, Redakteur
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    [...] de Sohn eines Kleinbauern und Korbmachers; Volksschule in München; Lackiererlehre und Fortbildungsschule; Ab 1897 Mitglied der SPD; 1899-1908 Lackierer in den Eisenbahn-Zentralwerkstätten München; 1900-1908 nebenamtlich Bezirksleiter des freigewerkschaftlich-sozialdemokratischen Bayerischen Eisenbahnwerkstätten und Betriebsarbeiterverbandes bzw. Bezirksleiter des Süddeutschen Eisenbahn- und Postpersonalverbundes (Gewerkschaft); 1907-1933 Abgeordneter des Bayerischen Landtags, zuletzt Fraktionsvorsitzender; 1909 Geschäftsführer bzw. hauptamtlicher Sekretär des Süddeutschen Eisenbahn- und Postpersonalverbands in München (Gewerkschaft); 1909-1912 Redakteur des Verbandsorgans „Süddeutsche Eisenbahn- und Postpersonal-Zeitung“ in Nürnberg; 1913-1920 Redakteur der „Schwäbischen Volkszeitung“ in Augsburg; 1913-1914 Mitglied des Vorstands der Augsburger SPD; 1913-1919 Gemeindebevollmächtigter in Augsburg; 1915-1918 Soldat im Ersten Weltkrieg; 1918 Mitglied im SPD-Landesausschuss; November 1918 Mitglied des provisorischen Nationalrats; 08.11.1918-21.02.1919 Staatsminister für militärische Angelegenheiten unter Ministerpräsident Kurt Eisner; 1920-1933 Redakteur des „Bayerischen Wochenblatts“ (Organ der Land- und Forstarbeiter) in Augsburg und Olching; 29.04.1933 als SPD-Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag Begründung der ablehnenden Haltung seiner Partei zum Landesermächtigungsgesetz der NSDAP; 1933/34 Haft im Gefängnis Fürstenfeldbruck, anschließend im KZ Dachau; Nach 1934 erneut mehrfach verhaftet; 22.08.1944-22.12.1944 Internierung im KZ Dachau; 1945 führendes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft SPD-KPD in München; 28.05.1945-20.09.1947 Bayerischer Staatsminister für Arbeit und Soziale Fürsorge unter den Ministerpräsidenten Fritz Schäffer, Wilhelm Hoegner und Hans Ehard; 28.09.1945-21.12.1946 stellvertretender Ministerpräsident im Kabinett Hoegner; 08.03.1946-24.06.1946 stellvertretender Vorsitzender des Vorbereitenden Verfassungsausschusses (infolge schwerer Erkrankung Teilnahme erst an den beiden letzten Sitzungen); 30.06.1946-26.10.1946 Mitglied der Verfassunggebenden Landesversammlung, dort zunächst Vorsitzender der SPD-Fraktion und Mitglied des Verfassungsausschusses; 1948-1949 Mitglied des Parlamentarischen Rats in Bonn. de Weitere Angaben Konfession: katholisch. Wohnort: München§Augsburg Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]