Facebook

4 Treffer sortiert nach

  • Lieder und Sprüche der Minnesänger - BSB Cgm 6810
     Textstellen 
    [...] de Beschreibung Der in Schweinfurt geborene Dichter Friedrich Rückert (1788-1866) wurde als Professor für orientalische Sprachen in Erlangen zu einem bedeutenden Vermittler der orientalischen Dichtung in Deutschland. Neben anderem beschäftigte er sich auch mit mittelalterlicher Lyrik und modernisierte Gedichte der Minnesänger. 1816 begann er mit Übertragungen von Minneliedern aus Johann Jacob Bodmers Sammlung. Seine Übertragungen unterscheiden sich von jenen seiner Vorgänger und Zeitgenossen: "Rückert will den Stand der Sprache und den Stand der Literatur nicht auf den des 13. Jahrhunderts zurückbringen: Der Lautstand und die Syntax eines Nibelungenlieds oder der Lieddichtung dieser Zeit soll entweder im alten überlieferten Zustand genossen werden, oder die Übersetzung muß sich des Neuhochdeutschen bedienen" (Claudia Wiener). Mit einfachen Prosaübersetzungen gibt er sich nicht zufrieden; Dichtung bleibt Dichtung und ist an Reim und Metrik gebunden. Vor allem in der Sammlung, Bearbeitung und Vermittlung einheimischen bzw. fremden Materials ist Rückert für die Mittelalter-Rezeption der Romantik bedeutsam, weniger in seiner originellen Erfindung als Dichter. Bei der vorliegenden Handschrift handelt es sich um ein Autograph Rückerts aus dem Jahr 1834. Datum: 2016 Peter Czoik CC0 [...]
  • 29 Gedichte - BSB Cgm 7201
     Textstellen 
    [...] de Beschreibung Der in Schweinfurt geborene Dichter Friedrich Rückert (1788-1866) wurde als Professor für orientalische Sprachen in Erlangen zu einem bedeutenden Vermittler der orientalischen Dichtung in Deutschland. Seine Gedichte gehören zu den am häufigsten vertonten Texten deutscher Sprache (u.a. Mahlers Kindertotenlieder). Die Handschrift enthält 29 Gedichte, die im 5. Band seiner "Gesammelten Gedichte" (1834/38) als "Neue Lieder. Herbst 1832" enthalten sind: 1. "Lange Fäden", 2. "Herbsthauch", 3. "An den Schenken", 4. "Wohnlichkeit", 5. "Am See", 6. "Bewölkung", 7. "Der unerfüllte Wunsch", 8. "Das Ganze, nicht das Einzelne", 9. "Versäumnis und Übereilung", 10. "Das Angemessene", 11. "Vergnügung", 12. "Nachgenuß", 13. "Der ostindische Vogel", 14. "Neuseeländische Kultur", 15. "Die Hörnerträgerinnen", 16. "Kletter-Unterricht", 17. "Die beiden Fährleute", 18. "Der vermauerte Schatz", 19. "Das Haus im Walde", 20. "Die Rache der Schwalbe", 21. "Lohn der Freigebigkeit", 22. "Die Frühbohnen", 23. "Septembermai", 24. "Entschuldigung des Persönlichen", 25. "Ewiger Frühling", 26. "Sonnenpalast", 27. "An Pomona", 28. "Zur Ehre der Gans" und 29. "Einladung aufs Land". Datum: 2016 Peter Czoik CC0 [...]
  • Nachlass von August Graf von Platen-Hallermünde (1796 - 1835) - BSB Plateniana / 13. August Graf von Platen-Hallermünde (1796 - 1835) Nachlass: Gedichte 1820-1823 - BSB Plateniana 13
     Textstellen 
    [...] de Beschreibung Der Ansbacher Dichter August Graf von Platen (1796-1835, Plateniana) lebte nach Aufenthalten in München, Würzburg und Erlangen seit 1826 fast ständig in Italien. Sein klassizistisches Schönheitsideal suchte er vor allem in antiken, orientalischen und romantischen Strophenformen zu verwirklichen: Ode, Sonett, Ghasel. Sein ambivalentes Lebensgefühl - die Aporie zwischen Geist und Leben, Liebe und Vergänglichkeit -, Pessimismus und Schwermut beherrschen seine Gedichte, deren strenge Formkunst den Münchner "Krokodilen" zum Vorbild werden sollte (vgl. Cgm 6539). Erst nach seinem Tode wurde Platen auch als politischer Dichter der "Polenlieder" (Plateniana 20) bekannt. Unter Plateniana 13 befinden sich vor allem die Ghaselen, eine Gedichtform arabischer bzw. persischer Herkunft, die 1821 von Platen zu einer eigenen Sammlung erweitert wurde ("Ghaselen", Plateniana 14). Im Gegensatz zu seiner zweiten Sammlung von 1823 (Plateniana 15) befassen sich diese Ghaselen mehr mit dem Orient, der Dichter ist der die Schönheit Aufsuchende, um zur endgültigen (Selbst-)Erkenntnis zu gelangen. Neben Platen hat auch Friedrich Rückert (1788-1866, Cgm 7201) Ghaselen gedichtet, wobei es sich bei letzterem eher um Nachdichtungen, bei ersterem um Originalschöpfungen handelt. Datum: 2017 Peter Czoik CC0 [...]
  • Nachlass von August Graf von Platen-Hallermünde (1796 - 1835) - BSB Plateniana / 16. August Graf von Platen-Hallermünde (1796 - 1835) Nachlass: Lyrische Gedichte. Reinschrift - BSB Plateniana 16
     Textstellen 
    [...] de Beschreibung Der Ansbacher Dichter August Graf von Platen (1796-1835, Plateniana) lebte nach Aufenthalten in München, Würzburg und Erlangen seit 1826 fast ständig in Italien. Sein klassizistisches Schönheitsideal suchte er vor allem in antiken, orientalischen und romantischen Strophenformen zu verwirklichen: Ode, Sonett, Ghasel. Sein ambivalentes Lebensgefühl - die Aporie zwischen Geist und Leben, Liebe und Vergänglichkeit -, sowie Pessimismus und Schwermut beherrschen seine Gedichte, deren strenge Formkunst den Münchner "Krokodilen" zum Vorbild werden sollte (vgl. Cgm 6539). Erst nach seinem Tode wurde Platen auch als politischer Dichter der "Polenlieder" (Plateniana 20) bekannt. Plateniana 16 enthalten lyrische Gedichte in einer Reinschrift von etwa 1823. Neben Episteln und Sonetten befinden sich unter ihnen die Ghaselen, eine Gedichtform arabischer bzw. persischer Herkunft, die 1823 von Platen zu einer eigenen Sammlung erweitert wurde ("Neue Ghaselen", Plateniana 15). Im Gegensatz zu seiner ersten Sammlung von 1821 (Plateniana 14) befassen sich diese Ghaselen nicht mehr mit dem Orient, lediglich die Form (Versschema: aa ba ca da ...) wurde beibehalten. Neben Platen hat auch Friedrich Rückert (1788-1866, Cgm 7201) Ghaselen gedichtet, wobei es sich bei letzterem eher um Nachdichtungen, bei ersterem um Originalschöpfungen handelt. Datum: 2017 Peter Czoik CC0 [...]