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  • [...] de Stattler, Benedikt: Das Geheimniß der Bosheit des Stifters des Illuminatismus in Baiern. zur Warnung der Unvorsichtigen München, Augsburg 1787: unbekannt. de Inhalt innen Textbeginn Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Stattler, Benedikt: 30. 1. 1728 Kötzting — 21. 8. 1797 München; kath. Theologe
  • Autorenporträt zu Johann Michael Sailer
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    [...] de Beschreibung Johann Michael (von) Sailer (geadelt 1825) wird als viertes und letztes Kind des Kleinbauern und Dorfschusters Andreas Sailer und dessen Frau Maria, geb. Reisner, 1751 in Aresing bei Schrobenhausen in der Diözese Augsburg geboren. Nach dem Abitur am Münchener Jesuitengymnasium verbringt Sailer sein Noviziat in Landsberg am Lech (1770-1772) und studiert seit 1772 Theologie in Ingolstadt. Er wird zum Priester geweiht (1775) und Repetitor für Philosophie (1777), bis er 1780 zum zweiten Professor der Dogmatik neben seinem Lehrer Benedikt Stattler berufen wird. Im selben Jahr erhält er die Promotion zum Dr. theol. Aufgrund von Sparmaßnahmen als „Exjesuit“ und „Obskurant“ vorzeitig entlassen, übersiedelt Johann Michael Sailer 1783 nach Augsburg, wo er sein sehr erfolgreiches Vollständiges Lese- und Betbuch zum Gebrauche der Katholiken publiziert, das ihm u.a. eine Professur für Moral- und Pastoraltheologie in Dillingen einbringt (1784). Weil er als „Illuminat“ und Aufklärer verdächtigt wird, verliert er diesen Posten zehn Jahre später. Nach Jahren in Ebersberg, wo er die Nachfolge Christi des Thomas von Kempen übersetzt, eine sechsbändige Sammlung von Briefen aus allen Jahrhunderten der christlichen Zeitrechnung veröffentlicht und die geistlichen Übungen des Ignatius von Loyola bearbeitet, wird Sailer 1799 vom bayerischen Kurfürsten Max IV. Joseph an die Landesuniversität Ingolstadt (ab 1800 nach Landshut verlegt) berufen. Die sich bereits in Dillingen abzeichnende sog. Priesterschule Sailers kommt in Landshut zur vollen Entfaltung: die späteren Bischöfe Schwäbl, Oettl, Reisach, die Theologen Buchner, Deutinger, Gügler und Widmer zählen zu seinen Schülern. Ab 1803 unterrichtet Sailer zudem den bayerischen Kronprinzen Ludwig, der bei ihm Privatkollegien über die „Moral des Regenten in christlichen Maximen“ und Erläuterungen zum Evangelium hört. Wichtige Werke Sailers entstehen in dieser Zeit: die pädagogische Schrift Ueber die Erziehung für Erzieher (1807) sowie das Handbuch der christlichen Moral (3 Bde., 1817), das – formal und methodisch ein völliger Neubeginn in der katholischen Moraltheologie – gegen die Autonomie des Gesetzes bei Kant die Theonomie des Gewissensgesetzes setzt und damit ein rein innerweltliches Gewissensverständnis überwindet (B. Jendrosch). Als Vorkämpfer einer neuen, auf Offenbarung und Gnade zielenden Religiosität wird Johann Michael Sailer zum Zentrum der geistigen Erneuerungsbewegung der „Landshuter Romantik“. Die Ablehnung Sailers für den Augsburger Bischofsstuhl empfindet der bayerische Kronprinz Ludwig, der in Sailer einen „Apostel Bayerns“ erblickt, als persönliche Kränkung, woraufhin König Max I. Joseph auf sein Drängen hin Sailer ins Domkapitel von Regensburg beruft. Dort wird Sailer 1822 zum Weihbischof [...]
  • Autorenporträt zu Ulrich Effenhauser
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    [...] de Beschreibung Geboren in Burglengenfeld als Sohn eines kaufmännischen Angestellten und einer Gastwirtsinhaberin einer historischen Post-Gaststätte wächst Ulrich Effenhauser in Pirkensee (heute Stadtteil von Maxhütte-Haidhof/Lkr. Schwandorf) auf. Nach dem Abitur 1994 studiert er in Regensburg Deutsch und Geschichte. Den Zivildienst leistet er am Universitätsklinikum Regensburg an der gastroenterologischen Pflegestation ab, danach ist er Studienrat in Marktredwitz und Traunstein. Heute unterrichtet Ulrich Effenhauser am Benedikt-Stattler-Gymnasium in Bad Kötzting. 2009 erscheint mit Moeller entpuppt sich. Ein Criminal- und Liebesroman aus der Zeit Goethes sein erster historischer Roman. Darin beschreibt er den Aufenthalt Goethes in Regensburg anlässlich seiner Italienischen Reise im Sommer 1786, die der Weimarer unter dem Pseudonym „Johann Phillip Moeller“ unternimmt. Die Geschichten eines greisen Gelehrten und eines zügellosen Reichstagsgesandten ziehen diesen magisch an. Ein unaufgeklärter Mordfall scheint dabei mit seiner Vergangenheit zusammenzuhängen und „Moeller“ alias Goethe wird klar, was seinen seltsamen Erlebnissen zugrunde liegt. Die Kritik nimmt den Roman positiv auf: ein „literarisches Spiel mit Hauptfigur und Leser, tiefgründig, doppelbödig und spannend“, befindet Gabriele Schäfer im August 2009 in „die-criminale.de“. „Liebevoll verwebt Effenhauser  die Handlungsstränge, löst konsequent Spannungsbögen ein, die er aufgebaut hat. Hat seine Freude an Details. Wer Regensburg kennt, erfreut sich am Lokalkolorit im Roman, das mehr ist als Kulisse.“ (Mittelbayerische Zeitung vom 8. Oktober 2009). Und der Mundartforscher und Schriftsteller Ludwig Zehetner urteilt: „Ein heiterer versponnener Roman, der sich in geschickter Mehrfachbrechung entfaltet.“ Des Weiteren hat Ulrich Effenhauser zahlreiche Kurzgeschichten geschrieben, so Autos, Elstern, Lampengeister (2010), „Rundinger Auftritte“ in der Anthologie Der bayerische Wald des Lichtung-Verlags (2011) oder die Erzählung „Der Häscher des Herodes“ in dem Lesebuch Bethlehems Begebenheiten. Geschichten rund um den Stall des Spielberg-Verlags Regensburg (2013). 2015 erscheint sein brisanter Thriller Alias Toller mit einem wahren historischen Hintergrund, der 2001 tatsächlich bekannt geworden ist und „ein wichtiges Stück Zeitgeschichte in Mitteleuropa aufgreift“, so die Jury für den Friedrich-Glauser-Preis 2016: „De[n] zweite[n] Weltkrieg und seine Gräueltaten, Kriegsgefangenschaft, Kameradschaft, Fälschungen, Kommunismus, Kalter Krieg, Spionage, die Wende.“ Der Roman beginnt in Regensburg im August 1978, als Dr. Friedrich Gutleb Opfer eines Mordanschlags wird. Dieser rückt in das Umfeld der RAF, Hauptkommissar Theodor Kolnik und sein Kriminalassistent Alwin Heller leiten dabei die Ermittlung. Als Kolnik [...]
  • [...] 86 gemacht hatte Benedikt Stattler gab ſeinen Antikant heraus Viele Jahre där nach brach ein anderer braver Baier Seb Mutſchelle eine Lanze für die kritiſche Philoſophie gegen Stattler Nun ſind Mei [...]
    [...] Aug der ebenfalls verdiente philoſophiſche und theolo siſche Schriftſteller und Gegner des Kantia mismus Benedikt Stattler 69 J alt 1793 im Jänner vertheidigte das baieri ſche Contingent die Rheinſchanze von Mann [...]
  • [...] vorigen Jahrhunderts erfahren hatte kurz angedeutet über Benedikt Stattler Folgendes In dieſem Zeitraume erſchien im katholiſchen Deutſchland ein Mann Stattler der uns ſelbſt denken und vom erſten Satze [...]
    [...] Dieß führt uns auf die Darlegung des Verhält niſſes in welchem Stattler zu den Jeſuiten geſtanden 2 Benedikt Stattler trat im J 1745 zu Landsberg in den Jeſuiten Orden nachdem [...]
    [...] Moral des churfürſtl Cenſurrathes und wirklich frequentirenden geiſt lichen Rathes Benedikt Stattler Wir ſind der Ueberzeugung Stattler hätte denſelben nicht lehren und veröffentlichen dürfen wenn er noch Jeſuit [...]
    [...] Kirchenwächter ſtammt nicht von der heil Meſſe 150 auf den ehemaligen Jeſuiten und Profeſſor Benedikt Stattler machte und deſſen Moral geradezu eine abſcheuliche nannte weil ſie dem mit einem ungerechten [...]
  • [...] º h d d 4 d 4 d 6 d d 4 134 Stainhauser Johann Philipp 135 Stattler Benedikt d d 136 Stebler Franz Anton Ferdinand 137 Steiglehner Cöleſtin 138 Steinbichler Joſeph 139 Steiner [...]
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    [...] den Kldſtern übernohmen und daher die Weltprieſter und Erjeſuiten des Lehramtes enthoben wurden gieng Stattler im J 1782 als Stadtpfarrer nach Kemnath in die obere Pfalz legte aber nach wenigen [...]
  • [...] Springer Johann Chriſtoph Erich 132 Stadler Daniel 133 stählin Jakob 134 Stainhauser Johann Philipp 135 Stattler Benedikt 136 Stebler Franz Anton Ferdinand 137 steiglehner Cöleſtin 138 Steinbichler Joſeph 139 Steiner Joſeph [...]
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  • Westenrieder, Lorenz von: Geschichte der baierischen Akademie der Wissenschaften
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    [...] churbaier Rath und Kanzler zu St Emmeram in Regensburg correſp Mitgl der hiſt Klaſſe Stattler Benedikt ordentl Lehrer der Got tesgelehtheit zu Ingolſtadt v Savioli Cobelli Graf Alexander churfürſtl [...]
    [...] Abweichung von den Geſetzen der Hydroſtatik hervor gebradt werde Hie 463 Hierüber erhielt P Benedikt Stattler Jeſuit und Prof der Gottesgelehrtheit zu Ingolſtadt einen Preis von 25 Dukaten 1771 für [...]
    [...] Stadier Daniels deſſen Brief an Hrn Wolter wurde vom Hrn Oſterwald beantwortet p 96 Stattler Benedikt deſſen Solutio proplematis academici etc p 449 erhielt 1771 eine Preismedaille p 463 Stain [...]
    [...] Abhandlung vom Herzog Berthold der Benediktiner zu Scheurn Angelus März eine Abh von dem alten Benedikt tinerkloſter und nachmal Kanonikatſtift Illmün ſter der Benediktiner von Metten Leonard Gruber eine Abh [...]
  • Westenrieder, Lorenz von: Geschichte der baierischen Akademie der Wissenschaften
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    [...] churbaier Rath und Kanzler zu St Emmeram in Regensburg correſp Mitgl der hiſt Klaſſe Stattler Benedikt ordentl Lehrer der Got tesgelehtheit zu Ingolſtadt v Savioli Cobelli Graf Alexander churfürſtl [...]
    [...] den Geſetzen der Hydroſtatik hervor gebracht werde N Hie M 463 Hierüber erhielt P Benedikt Stattler Jeſuit und Prof der Gottesgelehrtheit zu Ingolſtadt einen Preis von 25 Dukaten 1771 für [...]
    [...] Stadier Daniels deſſen Brief an Hrn Wolter wurde vom Hrn Oſterwald beantwortet p 96 Stattler Benedikt deſſen Solutio proplematis academici etc p 449 erhielt 1771 eine Preismedaille P 463 Stain [...]
    [...] ihnen zu ihren Uebungen ein eig nes Zimmer überlaſſen hatte fanden an dem Hrn Georg Benedikt Faßmann churf Hofkammerrath einen ächten Kenner und warmen Freund der Kün ſte und der [...]