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  • Oktoberfest
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    [...] de 1810 wurde zu Ehren der Hochzeit Kronprinz Ludwigs von Bayern (1786-1868) mit Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen (1786-1868) ein Pferderennen veranstaltet. Seitdem findet jedes Jahr an dieser Stelle, auf der heute dem Stadtzentrum nahe gelegenen Theresienwiese, das rund zwei Wochen dauernde Oktoberfest statt. Die Organisation liegt seit 1819 in der Verantwortung der Stadt München. Zum Teil wird gleichzeitig das Landwirtschaftsfest des Bayerischen Bauernverbandes ausgerichtet. Vor allem seit den 1950er Jahren erfreut sich das Oktoberfest großer internationaler Bekanntheit. Trotz eines 1980 verübten Bombenanschlags und vermehrten Terrorwarnungen nach dem 11. September 2001 sind die Besucherzahlen auf hohem Niveau stabil. de Kronprinzen-Hochzeit 1810 2215 Münchner 118574884 Ludwig von Bayern 118642731 Therese von Sachsen-Hildburghausen 121675734 Andreas von Dall'Armi 118579428 Max I. Joseph Das bayerische Nationalfest Die Erhebung Bayerns zum Königreich im Jahre 1806 war mit einer beachtlichen Arrondierung und Erweiterung des bayerischen Territoriums einhergegangen. Weite Teile Frankens und Schwabens kamen durch Säkularisation und Mediatisierung an das neue Königreich. Gerade in den neubayerischen Gebieten war die Loyalität zum wittelsbachischen Königshaus nicht selbstverständlich. Mit dem Oktoberfest wurde seit 1810 ein Instrument geschaffen, mit dem sich der Gedanke einer Einheit Bayerns dynastisch festigen und landesweit befördern ließ. Die nationale Euphorie war so groß, dass das Gelände auf Anregung des Bürgermilitärs nach der Kronprinzessin "Theresens-Wiese" benannt wurde. Für die Münchner wurde der Name zu lang, und deshalb gehen sie bis heute auf die "Wiesn". Diese Bezeichnung ist seit den 1890er Jahren nachgewiesen. 1913 fand das bayerische Nationalfest letztmals unter dem monarchischen Protektorat statt. Am 1. August 1914 erklärte das Deutsche Reich Russland den Krieg. Bis Kriegsende fand kein Oktoberfest mehr statt. 1919 und 1920 wurden kleine "Herbstfeste" abgehalten und erst 1921 wurde wieder ein Oktoberfest gefeiert. Das Zentral-Landwirtschaftsfest Der Landwirtschaftliche Verein in Bayern übernahm 1811 bis 1818 die Einladung zum Oktoberfest und organisierte dazu ein Pferderennen und einen Viehmarkt, das sog. Zentral-Landwirtschaftsfest (ZLF). Die Staatskasse und Münchner Bürger leisteten finanzielle Unterstützung. Mit der "Viehausstellung mit Markt" sollte der ökonomischen Stellung der Landwirtschaft in Bayern Rechnung getragen und ein Aufschwung der bayerischen Wirtschaft erzielt werden. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verlor das ZLF an Bedeutung. Nach einer Pause von 1914 bis 1925 wurde es von der Landesbauernkammer nur noch 1927 und 1933 wiederholt. Seit 1949 richtete der Bayerische Bauernverband (BBV) das ZLF zunächst alle zwei Jahre [...]
  • Parlamentarischer Bauernrat, 1918-1920
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    [...] de Spitzengremium der Bauernräte, bestehend aus 50 Mitgliedern, die gleichzeitig dem Provisorischen Nationalrat angehörten. Die Bildung erfolgte im Auftrag von Kurt Eisner (USPD, 1867–1919) durch Karl Gandorfer (BB, 1875–1932), der vorwiegend Mitglieder des Bayerischen Bauernbundes (BB) aus Altbayern berief. Mit dem Parlamentarischen Bauernrat (seit der Auflösung des Provisorischen Nationalrats am 28. Februar 1919 setzten sich die vorher bereits üblichen Bezeichnungen Landes- bzw. Zentralbauernrat durch) versuchte der linke Flügel des Bayerischen Bauernbundes, ein berufsständischen Organisationsprinzipien folgendes Spitzengremium der Landwirtschaft zu etablieren. Daher blieb der Landesbauernrat auch nach dem Ende der Rätezeit bestehen und stellte seine umstrittene Tätigkeit erst anlässlich der Gründung der Bayerischen Landesbauernkammer ein. de Entstehung und Organisation 118529706 Kurt Eisner 124331580 Ludwig Gandorfer 25672 Pfaffenberg 129883808 Karl 118709623 Georg Heims An der Spitze des Parlamentarischen Bauernrats stand ein von den 50 Mitgliedern gewählter fünfköpfiger Vorstand mit Karl Gandorfer als erstem Vorsitzenden. Gandorfer selbst gehörte dem Parlamentarischen Bauernrat gar nicht an, sondern saß als Mitglied der Bauernbundsfraktion des alten Landtags im Provisorischen Nationalrat. Funktionen und Tätigkeit Der Parlamentarische Bauernrat fungierte nicht nur als Spitzengremium der bayerischen Bauernräte. Da er kraft revolutionären Rechts errichtet war, beanspruchte er auch die Stellung eines gesetzlich anerkannten Sprachrohrs der bayerischen Landwirtschaft. Er betrachtete sich als eine öffentlich-rechtliche, mit administrativen Kompetenzen ausgestattete, korporative, also alle selbständigen Landwirte umfassende Organisation, was üblicherweise als "Landwirtschaftskammer" bezeichnet wurde (auch "Berufsgenossenschaft" oder "gesetzliche Berufsvertretung"). Ein politischer Diskurs über Notwendigkeit und geeignete Form einer derartigen Organisation war in Bayern seit den 1880er Jahren geführt worden. Sowohl der Bayerische Bauernbund als auch der Bayerische Christliche [...]
    [...] . 116376961 Erhard Auer Der Landesbauernrat und die politische Radikalisierung der Rätebewegung 1014400155 Konrad Kübler 2215 Münchner 124376835 Michael Horlachers 118587420 Otto Neurath Weitere Tätigkeit bis zur Gründung der Landesbauernkammer 1920 Nach der Niederschlagung der Räterepublik nahm der Landesbauernrat im Mai 1919 seine Tätigkeit wieder auf. Vorsitzender blieb weiterhin Gandorfer, Geschäftsführer Reisinger. Der Landesbauernrat erklärte sich nun zur parteipolitisch neutralen Organisation, die sich nur mit den wirtschaftlichen Belangen der Landwirte beschäftigen wollte. 32732 Bamberg 117329193 Sebastian Schlittenbauer 133413578 Wolfgang Brügel 129870935 Fritz Endres Rechteinformationen [...]
  • Pfeuffer, Adolf Valentin Kilian (1875 – 1956), Bürgermeister, Landwirt
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    [...] de seit 1912 Bürgermeister von Schernau (DNVP); Vorsitzender des Bezirktags (heute: Kreistag) Kitzingen; Mitglied des Kreistags (heute: Bezirkstag) von Unterfranken; Landesökonomierat; Vorsitzender der Bezirksbauernkammer Kitzingen; Mitglied der Kreisbauernkammer Unterfranken und der Landesbauernkammer; Mitglied mehrerer landwirtschaftlicher Vereine und Interessensverbände: 1. Vorsitzender des unterfränkischen Schweinezüchterverbands; 1. Vorsitzender der fränkischen Luzernensaatbau-Genossenschaft; 1. Vorsitzender der landwirtschaftlichen Arbeitsgemeinschaft Unterfranken; 2. Vorsitzender des landwirtschaftlichen Kreisvereins Unterfranken; 2. Vorsitzender des Landesverbands bayerischer Tierzuchtverbände; 2. Vorsitzender des Zuchtverbands für gelbes Frankenvieh Unterfranken; Vorsitzender des unterfränkischen Ackerbauverbands; Mitglied des Grundwert- und des Steuerausschusses, der Kommission für staatliche Anerkennung der Stammzuchten; Mitglied des Beirats für Flurbereinigung und Mitglied des Spruchausschusses; 1. Vorstand des Darlehenskassenvereins; 1928-1932 Abgeordneter des Bayerischen Landtags (DNVP); seit 1945 Mitglied der CSU; 26.02.1946-13.06.1946 Mitglied des Beratenden Landesausschusses (Vorparlament); 30.06.1946-26.10.1946 Mitglied der Verfassunggebenden Landesversammlung und des Verfassungsausschusses; seit 1946 Landrat in Kitzingen. de Weitere Angaben Konfession: evangelisch. Wohnort: Schernau, Bezirksamt Kitzingen Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Pollinger, Johann (1866 – 1934), Bürgermeister, Landwirt
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    [...] de 1871-1879 Volksschule; 1879-1882 Sonntagsschule; 1885 Übernahme des elterlichen Anwesens; Seit 1894 Mitglied des Gemeinderats von Otterzhofen; Kassier des Gemeindeausschusses; Ab 1908 Bürgermeister von Otterzhofen; 1896-1919 Mitglied des Distriktrats; Ab 1900 Mitglied des Distriktaussschusses; Ab 1910 Sachverständiger der Bayerischen Hagelversicherungsanstalt; Ab 1904 Mitglied des Vorstands im oberpfälzischen Christlichen Bauernverein; Ab 1905 Distriktsobmann des oberpfälzischen Christlichen Bauernvereins; Ökonomierat; 1. Vorsitzender der Bezirksbauernkammer Riedenburg; Mitglied der oberpfälzischen Kreisbauernkammer und der Landesbauernkammer. de Weitere Angaben Konfession: katholisch. Wohnort: Otterzhofen, Bezirksamt Beilngries Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Priller, Otto (1887 – 1963), Bäckermeister, Gewerkschaftssekretär
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    [...] de Besuch der Volks-, Fortbildungs- und Fachschule; Zunächst zwei Jahre landwirtschaftlicher Arbeiter, anschließend Lehrzeit als Bäcker; Mitglied des Katholischen Lehrlingsschutzes, des Katholischen Gesellenvereins und der Christlichen Gewerkschaft; Als Bäckermeister in München, Reichenhall, Wiesbaden und Paris tätig; Ab 1921 Mitglied der Freien Gewerkschaften und der SPD; Bis 1933 Mitglied des Reichsbanners; Angestellter des Deutschen Landarbeiterverbands; Bis 1933 Arbeitnehmervertreter bei der Bayerischen Landesbauernkammer; Besuch von Kursen zur Agrarpolitik an der Gewerkschaftsschule; 1933 in Haft, später ausgebürgert; Als landwirtschaftlicher Siedler in Kolumbien und neun Jahre als selbstständiger Bäckermeister in Bogota; Nach dem Krieg Rückkehr nach Deutschland; Bis 01.01.1950 Kreisausschussvorsitzender des DGB in Fürstenfeldbruck und anschließend Vorsitzender der Gewerkschaft Gartenbau-, Land- und Forstwirtschaft für den Unterbezirk Oberbayern-Schwaben. de Weitere Angaben Konfession: katholisch. Wohnort: München Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Sauer, Franz Ludwig (1893 – 1950), Bürgermeister, Landwirt, Mühlenbesitzer
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    [...] de Nach dem Besuch der Landwirtschaftsschule Gutspraktikant und Verwalter in Westfalen; 1914-1918 Soldat im Ersten Weltkrieg; 1918 Gründungsmitglied der BVP, deren Bezirksvorsitzender und Mitglied der Landesvorstandschaft; 1926-1933 Obermeister der Müllerinnung; Mitglied der Bezirks-, Kreis- und Landesbauernkammer; 1933 zweimal in Haft, Geschäftsaufgabe und Stilllegung der Mühle; 1945 Mitbegründer der CSU im Landkreis Karlstadt, CSU-Kreisvorsitzender und Bezirksvorsitzender von Unterfranken; Bürgermeister seiner Gemeinde; 1946 Mitglied der Verfassunggebenden Landesversammlung; Bezirksvorsitzender des Bauernverbands, Vorsitzender der Bezirksbauernkammer und Mitglied der Kreis- und Landesbauernkammer; Mitglied des Bayerischen Landtags: 01.12.1946-28.03.1950; -Ersatzmann: Schwägerl, Hans-. de Weitere Angaben Konfession: keine Angabe. Wohnort: Binsfeld b.Karlstadt Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Schlittenbauer, Sebastian (1874 – 1936), Lehrer, kgl. Gymnasialprofessor
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    [...] de Volksschule in Wolnzach; Okt. 1887-Juni 1895 Besuch der humanistischen Gymnasien in Metten und Regensburg; Studium der Philosophie am Lyceum zu Regensburg (ein Semester); Ab 1896 Studium der Philologie an der Universität München; 1899-1900 pädagogisch-dialektischer Lehrkurs am Wilhelmsgymnasium in München; Juli 1900 Assistent am Realgymnasium in München; Februar 1901 Promotion (Klassische Philologie, Pädagogik, Archäologie); August 1901 Wechsel an das Luitpold-Gymnasium; 1903-1911 Latein- und Griechischlehrer am Theresien- und am Ludwigsgymnasium; April 1909 Heirat; 31.12.1911 Beförderung zum Gymnasialprofessor in Bamberg; September 1913 Versetzung nach München (Ludwigsgymnasium); Ab 1913 ehrenamtlicher Generalsekretär des Bayerischen Bauernvereins; 1916-1920 vom Staatsdienst freigestellt, stellv. Direktor der landwirtschaftlichen Zentralgenossenschaft in Regensburg; 1916-1920 Herausgabe der Kriegswirtschaftlichen, später Volkswirtschaftlichen Beilage zum Bayerischen Kurier und zum Münchner Tagblatt (gemeinsam mit Georg Heim); 1917 nach dem Tod seiner Ehefrau (1913) erneute Heirat; 12.11.1918 Gründung der Bayerischen Volkspartei in Regensburg zusammen mit Georg Heim; 1919-1933 Abgeordneter der BVP im Bayerischen Landtag; Ab 1920 Mitglied der Bayerischen Landesbauernkammer und ehrenamtlicher Leiter des Landesverbands Bayerischer Wasser- und Ödlandgenossenschaften, des zollpolitischen Ausschusses des deutschen Landwirtschaftsrats und des Landeseisenbahnrats; 1924 Ernennung zum Ehrenbürger seines Heimatorts Wolnzach; November 1927 Oberstudienrat; 1929 Ernennung zum Sachverständigen bei den deutsch-tschechischen Handelsvertragsverhandlungen, maßgebliche Beteiligung an den Handelsvertragsverhandlungen mit Italien; 1930-1932 Mitglied des Deutschen Reichstags (Experte für landwirtschaftliche und volkswirtschaftliche Fragen); 01.11.1933 unter Zwang Verzicht auf seine Wiederverwendung im Schuldienst, Versetzung in den Ruhestand. de Weitere Angaben Konfession: katholisch. Wohnort: Bamberg§Regensburg Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Schlittenbauer, Sebastian: 21. 1. 1874 Wolnzach — 6. 11. 1936 München; Gymnasialprofessor, Mitglied des Landtags
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    [...] de 1911 Studienprofessor in München, 1927 Oberstudienrat. 1912-1933 Landtagsabgeordneter, Generalsekretär des Bayerischen Bauernvereins. Mitglied der Landesbauernkammer und des Landeseisenbahnrates sowie des zollpolitischen Ausschusses des Deutschen Landwirtschaftsrates. Mitbegründer der BVP (Bayerische Volspartei) (mit ? G. Heim). de Genealogisches V Andreas, Gütler; M Ursula Pellet; (verh.) 1) 1909 Kunigunde Dresel (1863-1913), 2) 1917 Sophie Hummer (* 1875). Werke u. a. Schaut euch um, der Fuchs geht um; Gesetz über die Bauernkammer (Kommentar), München, 1920; Die Finanzpolitik des Reiches und ihre Rückwirkung auf den Bayerischen Staatshaushalt, München, 1929. Literatur Münch. Augsb. Abendzeitung v. 19. 1.1934. Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Staatsministerium für Landwirtschaft
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    [...] aufgehoben wurde, so dass diese Aufgaben bis zur Aufhebung der Kriegswirtschaftsstellen 1924 im Tätigkeitsbereich des Landwirtschaftsministeriums verblieben. Dem Ministerium waren folgende Einrichtungen untergeordnet: 6906 Weihenstephan 34079 Neustadt 32816 Coburg 41562 Veitshöchheim 43314 Schlachters 36566 Erlangen 44943 Neuhof Zusammenlegung mit dem Ministerium für Soziale Fürsorge 1928 11715962X Heinrich Oswald Auflösung des Ministeriums 1932 117358436 Karl Stützel Nachdem alle landwirtschaftlichen Vereine und Körperschaften, die Landesbauernkammer eingeschlossen, 1933 im Reichsnährstand gleichgeschaltet worden waren, sollte auch die Landwirtschaftsverwaltung dort eingegliedert [...]
  • Stegmann, Georg (1882 – 1958), Landwirt
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    [...] de Mitglied des Schwäbischen Kreistags; Mitglied der Bezirks-, Kreis- und Landesbauernkammer; Ökonomierat; Vertreter des Landtags beim Beirat der Bayerischen Verwertungsstelle für Heeresgut (StB Bd. 623, Verzeichnis vom 25.11.1921); Wahl für ungültig erklärt aufgrund der Entscheidungen des Staatsgerichtshofs vom 12.02.1930 und 26.02.1931 (StB Bd. 611, S. 1239 ff.) und des Landtagsbeschlusses vom 22.10.1931 (StB Bd. 661, S. 1289; Beil Bd. 622, S. 13). de Weitere Angaben Konfession: katholisch. Wohnort: Enigshausen bei Babenhausen, Bezirksamt Illertissen Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]