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  • Autorenporträt zu Günter Herburger
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    [...] Auszeichnungen: 1991 den Peter Huchel Preis, 1991 den Tukan-Preis der Stadt München, 1993 den Preis der Deutschen Schiller-Gesellschaft Weimar, 1997 den Literaturpreis der Stadt München. Für den Gedichtband Der Kuss wird ihm 2008 der renommierten Kritikerpreis der SWR Bestenliste verliehen. 2011 folgen der Lübecker Literaturpreis „Von Autoren für Autoren“ und der „Johann Friedrich von Cotta Literaturpreis“ erhalten. In der Begründung dazu heißt es: „Herburger ist ein Kosmopolit, der sich auf eigenen Beinen durch Länder und ihre Landschaftsseiten bewegt, sie räumlich und historisch weit fasst und in ihnen immer auch Sprache und Sprachen durchstreift. Seine Gedichtbände, Romane und Lauf- wie Reisebücher sind [...]
    [...] nach dem Abitur Theaterwissenschaft, Literatur, Soziologie, Philosophie und Sanskrit in München und an der Sorbonne in Paris. Nach Wanderjahren in Frankreich, Spanien, Nordafrika und Italien, in denen er verschiedene Jobs ausübt, kehrt er 1956 zurück nach Deutschland. Er arbeitet eine Zeitlang als Fernsehredakteur beim Süddeutschen Rundfunk, lebt von 1963 bis 1967 in Celle und geht dann nach West-Berlin. 1973 wird er DKP-Mitglied und zieht nach München, wo er bis in die 1990er Jahre  als freier Schriftsteller lebt und arbeitet. Nach einer kurzen Phase in seinem Geburtsort Isny lebt er nun wieder in Berlin.  Für seinen ersten Erzählband, Eine gleichmäßige Landschaft (1964)  erhält Günter Herburger [...]
    [...] spannungsvollen Mischung aus Text und Fotos besteht: Die Bände Das Glück. Eine Reise in Nähe und Ferne (1994), Die Liebe. Eine Reise duch Wohl und Wehe (1996) und Der Tod. Eine Reise ohne Ende (2006) bilden Die Trilogie der Verschwendung. Einige der Erzählungen Günter Herburgers sind verfilmt worden, darunter die Eroberung der Zitadelle (1977) unter der Regie von Bernhard Wicki. Seit 1983 betreibt  Herburger Langstreckenlauf und schildert seine Erfahrungen in der „Lauf-Trilogie“: Lauf und Wahn (1988), Traum und Bahn (1994) und Schlaf und Strecke (2004). Vom Ende der 1970er Jahre bis zum Anfang der 1990er Jahre arbeitet Herburger in München vorwiegend an seinem literarischen Hauptwerk, der Thuja-Trilogie: Flug [...]
  • Autorenporträt zu Petra Morsbach
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    [...] de Beschreibung Als Tochter eines Ingenieurs und einer Ärztin wächst Petra Morsbach mit ihren beiden Geschwistern in Berg am Starnberger See auf. In Starnberg besucht sie das Gymnasium, nach dem Abitur (1975) studiert sie Theaterwissenschaften, Psychologie und Slawistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Noch vor dem Magister (1981) realisiert sie mit Georg Friedrich Händels Belshazzar am Bayerischen Staatsschauspiel ihre erste eigene Inszenierung. Nach einem Gastjahr an der Leningrader Theaterakademie promoviert sie 1983 mit einer Arbeit über Isaak Babel. Zehn Jahre arbeitet Morsbach an deutschen Provinztheatern in Freiburg, Ulm, Eisenach, Leipzig, Schwerin, Bruchsal und Bonn. 1990 kündigt sie ihr Engagement, um als freie Regisseurin tätig zu werden. Durch den schweren Hörverlust infolge einer Krankheit (1995) muss sie jedoch Abschied von der Musik nehmen. Seit 1991 beginnt sie zu schreiben: ihr erster Roman Plötzlich ist es Abend wird, trotz Ablehnung beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 1995, von der Kritik positiv aufgenommen und ein Longseller. Drei Jahre danach erscheint ihr in einem Theaterbetrieb in der Provinz spielender Opernroman (1998). Es folgen die Romane Geschichte mit Pferden (2001), Gottesdiener (2004), Der Cembalospieler (2008) und, zusammen mit der Grafikerin Ingried Wohllaib, Gasthauskind (2009). Für ihre präzisen Beobachtungen aus dem Milieu greift Petra Morsbach immer wieder auf ihren persönlichen Erfahrungsschatz zurück: Jährliche Russlandaufenthalte werden die Quelle für ihren Leningrader Roman Plötzlich ist es Abend; ihre langjährigen Theatererfahrungen fließen in den Opernroman ein; für die Geschichte mit Pferden lebt sie selbst auf einem Bauernhof; für die Kurzgeschichte Fallhöhe nimmt sie Flugstunden bei einem früheren NVA-Jagdflieger; in Vorbereitung auf den Roman Gottesdiener hospitiert sie in einer niederbayerischen Pfarrei und besucht Vorlesungen an der Münchner Hochschule der Jesuiten. Dabei glaubt sie nicht, „dass dem Menschen eine illusionslose Beobachtung möglich ist“. 118502786 Andersch Neben etlichen Stipendien, darunter der Landeshauptstadt München (1992), der Calwer Hermann-Hesse-Stiftung (2000), des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia (2004), des Deutschen Studienzentrums in Venedig (2006) und der Deutschen Akademie Rom (2007), erhält Morsbach den Marieluise-Fleißer-Preis (2001), den Johann-Friedrich-von-Cotta-Literaturpreis (2005), den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung (2007), den Kulturpreis für Literatur des Landkreises Starnberg (2008) sowie den Kulturpreis Bayern der E.ON Bayern AG (2010). 2008 ist sie Gastautorin in der Türkei und Writer-in-Residence in Meadville/Pennsylvania, 2012 Inselschreiberin auf Sylt. Im selben Jahr erhält sie sowohl die Auszeichnung Pro Meritis [...]