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  • Aluminiumpfennig von 1917 aus München
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    [...] was ihn jedoch nicht davor schützte als erster deutscher Monarch sein Amt zu verlieren. Seine Volksnähe und seine Liebe für die Landwirtschaft brachten ihm auch den Spitznamen als "Millibauer" ein. Die Münzprägung in den unedlen Metallen war reichsweit einheitlich und die bayerischen Prägung lassen sich nur durch das Münzzeichen der Prägestätte München zuweisen. Ab 1914 wurden kaum noch Edelmetallmünzen geprägt und selbst die Prägung der Pfennige in Kupfer wurde 1916 eingestellt. Sie wurden durch Aluminiumpfennige wie diesen abgelöst. Dies war dem Mangel an kriegswichtigen Metallen in den letzten Kriegsjahren geschuldet. Standardzitierwerk: „Grosser deutscher Münzkatalog von 1800 bis heute : [mit [...]
  • Silbermedaille zum Oktoberfest in München
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    [...] rechts, darunter Signatur. Rückseite: Aufschrift "ZUR FEYER DES OCTOBERFESTES IN MÜNCHEN"; Im Eichenkranz fünfzeilige Schrift. Kurfürst Maximilian IV. Joseph der König Maximilian I. Joseph. Nur wenige Tage vor der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 wechselte Maximilian I. die Seiten. Diese Hinwendung zu Österreich sicherte auch längerfristig die Königskrone für Bayern. Unter seiner bis 1825 dauernden Regentschaft setzte Maximilian mit seinem Minister Montgelas grundlegende Reformen der Verwaltung durch und erließ 1808 und 1818 die ersten beiden Verfassungen Bayerns. Diese Medaille wurde anlässlich des Oktoberfests in München ausgegeben. Der Entstehungszeitraum lässt sich nur grob auf die Zeit zwischen [...]
    [...] zwischen 1825 und 1843 festlegen, was ungefähr der Wirkungszeit des Medailleurs entspricht. Literatur allgemein: J. Hauser, „Die Münzen und Medaillen der im Jahre 1156 gegründeten Haupt- und Residenzstadt München : mit Einreihung jener Stücke, welche hierauf Bezug haben ; systematisch geordnet, zum Teil neu beschr., mit biograph.-hist. Notizen u. 42 Lichtdrucktaf. vers.“. Hauser, München, 1905. Seite/Nr.: 648 [...]
  • Wallfahrtsmedaille auf die Mauritiusbruderschaft in der Augustinerkirche in München
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    [...] Teil auch keinem speziellen Ort zuweisbaren Massenobjekten entwickelten. Die vorliegende Wallfahrtsmedaille wurde im 18. Jahrhundert auf die Mauritiusbruderschaft für Militär- und Hofbedienstete gefertigt. Ansässig war die Bruderschaft in der ehemaligen Klosterkirche St. Johannes der Täufer und Johannes der Evangelist der Augustiner-Eremiten in München. Auf der Rückseite wird die im Johannesevangelium (11, 1‒45) erzählte Auferweckung des Lazarus abgebildet. Standardzitierwerk: „Sammlung Dr. Busso Peus, Frankfurt, Wallfahrtsmedaillen des deutschen Sprachgebietes : Auktion 13. Dezember - 15. Dezember 1982. Katalog : Auktion / Dr. Busso Peus Nachf. Münzhandlung ; 306.1982“. Frankfurt (Main), 1982 [...]
  • Braumarke des Malthe Bräuhauses in München
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    [...] de Beschreibung Vorderseite: Aufschrift "MALTHE BRÄUHAUS MÜNCHEN"; Dreizeilige Schrift unter Stern im Girlandenkreis. Die zeitliche Zuordnung dieser Braumarke ist schwierig. Am wahrscheinlichsten dürfte wohl ein Entstehungszeitraum zwischen 1781 und 1800 sein. Ebenso unsicher ist der Verwendungszweck dieser Braumarke, da zwar das Brauhaus angegeben ist, jedoch jede Wertangabe fehlt. Als gesichert darf hingegen gelten, dass dieses Münchner Brauhaus im 18. Jahrhundert bestand, zum Malteserorden gehörte und wohl auch florierte. Standardzitierwerk: J. Neumann, „Beschreibung der bekanntesten Kupfermünzen ; Bd. 1“. Ed. Leipzig, Leipzig, 19651858. Seite/Nr.: 6864 [...]
  • Wallfahrtsmedaille auf die Wallfahrt zum Paulanerkloster in München
  • Bronzemedaille auf die Kunst- und Industrieausstellung in München 1869
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    [...] 1869 in München vom Hofmedailleur Sebald gefertigt. Die Art der Darstellung steht explizit in der Tradition der Ausstellungsmedaillen König Maximilians II., die nun bei Ludwig II. ihre Fortsetzung fand. Solche Kunst- und Industrieausstellungen erfreuten sich international großer Beliebtheit. So werden die größten und bedeutendsten Ausstellungen inzwischen zu den Weltausstellungen gezählt, die sich auch im 19. Jahrhundert entwickelten. Standardzitierwerk: J. P. Beierlein, „Von der Regierung Karl Albert VII. bis zur Gegenwart ; mit 7 Taf. i. Kupferdruck, 1 Doppeltaf. i. Zinkographie u. vielen Zeichnungen i. Texte. Die Medaillen und Münzen des Gesammthauses Wittelsbach ; Bd. 1“. Straub, München, 1901 [...]
    [...] 1901. Seite/Nr.: 2948; „Ludwig II., König von Bayern : sein Leben und Wirken auf Medaillen und Münzen ; Ausstellung zum 150. Geburtstag ; [vom 04.05.1995 bis 13.08.1995 in der Staatlichen Münzsammlung München]“. Staatliche Münzsammlung, München, 1995. Seite/Nr.: 130 [...]
    [...] de Beschreibung Vorderseite: Aufschrift "LUDWIG II - KOENIG V. BAYERN"; Kopf nach rechts, darunter Signatur. Außen Schriftkreis. Rückseite: Aufschrift "ZUR ERINNERUNG AN DIE INTERNATIONALE KUNST UND INDUSTRIE AUSSTELLUNG. MÜNCHEN 1869 Auf Säulen: KUNST - INDUSTRIE"; Weibliche Gestalt thront zwischen zwei Säulen, darauf Schrift, davor und daneben Embleme von Kunst und Industrie. Außen Schriftkreis. König Ludwig II., der 1864 seinem früh verstorbenen Vater nachfolgte, war wohl die schillerndste Persönlichkeit auf dem bayerischen Königsthron. Für diese Einschätzung ist jedoch nicht sein eher zurückhaltendes Regierungshandeln verantwortlich, sondern seine großen und äußerst kostspieligen Bauprojekte [...]
  • Einseitiger Wallfahrtsanhänger mit bogigem Rand aus München
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    [...] Seite/Nr.: -; J. P. Beierlein, „Münzen bayerischer Klöster, Kirchen, Wallfahrtsorte und anderer geistlicher Institute : dritte Lieferung“. Sonderdr, 1879. Seite/Nr.: -; F. Och, „Münzen bayerischer Klöster, Kirchen, Wallfahrtsorte und anderer geistlicher Institute : als Fortsetzung von Beierleins Werk“. Verl. des Histor. Vereins von Oberbayern, München, 1897. Seite/Nr.: -; J. P. Beierlein, „Münzen bayerischer Klöster, Kirchen, Wallfahrtsorte und anderer geistlicher Institute“. Sonderdr, 1857. Seite/Nr.: - [...]
  • Silbermedaille in Talergröße auf die Errichtung der Luitpoldbrücke in München
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    [...] die Prinzregentenzeit noch heute verklärend als "Goldenes Zeitalter" Bayerns tituliert. Mit dieser Medaille wurde die Fertigstellung der Luitpoldbrücke in München 1891 gefeiert. In Größe und Gewicht wurde hierbei an die Tradition der Geschichtstaler angeknüpft. Allerdings ist weder diese Medaille noch ähnliche Produkte in die Talerreihe einzureihen, da ihnen die Anerkennung als Zahlungsmittel fehlte. Standardzitierwerk: K. Gebhardt, „Alois Börsch : königlich-bayerischer Münz- und Hofmedailleur ; 1855 - 1923“. Staatliche Münzsammlung, München, 1998. Seite/Nr.: 201 [...]
    [...] de Beschreibung Vorderseite: Aufschrift "LUITPOLD PRINZ-REGENT VON BAYERN"; Brustbild nach links, darunter Signatur. Außen Schriftkreis. Rückseite: Aufschrift "LUITPOLDBRÜCKE IN MÜNCHEN. ERRICHTET I. D. JAHREN 1890-91"; Ansicht der Luitpoldbrücke, darunter königlicher Wappenschild mit Lorbeer- und Palmzweigen. Darüber und darunter Schrift. Prinzregent Luitpold wurde 1821 als dritter Sohn König Ludwigs I. geboren und war als nachgeborener Sohn nie für die Thronfolge vorgesehen. Als jedoch sein Neffe, König Ludwig II. von Bayern, der „Märchenkönig“, 1886 entmündigt wurde und dessen Nachfolger, Luitpolds jüngerer Neffe Otto, auf Grund seines Geisteszustands nicht regierungsfähig war, übernahm Luitpold [...]
  • Preismedaille für die Internationale Kunstausstellung in München
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    [...] Bayern. Luitpolds Regierungsstil kann wohl als abwartend bezeichnet werden und war, vor allem im Rückblick, von einer großen Kontinuität gekennzeichnet. Teilweise wird die Prinzregentenzeit noch heute verklärend als "Goldenes Zeitalter" Bayerns tituliert. Die Rückseite dieser Medaille wurde erstmals 1879 zur Internationalen Kunstausstellung in München ausgegeben und an die Preisträger, also herausragende Künstler, verliehen. Allerdings wurde dieser Medaillentyp auch in den folgenden Jahren weiterhin als Preismedaille genutzt. Auch diese Medaille, die unter Prinzregent Luitpold entstand, nutzte die bekannte Rückseite von Anton Scharff weiter. Damit dürfte diese Medaillenrückseite die am häufigsten [...]
    [...] de Beschreibung Vorderseite: Aufschrift "LUITPOLD PRINZ-REGENT - VON BAYERN"; Brustbild nach links. Außen Schriftkreis. Rückseite: Aufschrift "INTERNATIONALE KUNST - AUSSTELLUNG IN MÜNCHEN"; Weibliche Allegorie thront umgeben von Zeichen der Künste und hält zu beschreibende Tafel in der Hand. Oben Schrift. Prinzregent Luitpold wurde 1821 als dritter Sohn König Ludwigs I. geboren und war als nachgeborener Sohn nie für die Thronfolge vorgesehen. Als jedoch sein Neffe, König Ludwig II. von Bayern, der „Märchenkönig“, 1886 entmündigt wurde und dessen Nachfolger, Luitpolds jüngerer Neffe Otto, auf Grund seines Geisteszustands nicht regierungsfähig war, übernahm Luitpold als Prinzregent die Regierungsgeschäfte [...]
  • Zinnmedaille auf die Deutsche Industrieausstellung in München von 1854
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    [...] Maximilianeum. Der Stiftungsbau wird heute auch vom Bayerischen Landtag genutzt. Diese Zinnmedaille wurde auf die Deutsche Industrieausstellung in München 1854 ausgegeben und sollte zeigen, wie offen Bayern für industrielle und gewerbliche Neuerungen ist. Die Medaille steht damit auch in der Tradition der internationalen Ausstellungsmedaillen, die auch zahlreich zu den jeweiligen Weltausstellungen ausgegeben wurden. Standardzitierwerk: „Bayerische Linie. Die Medaillen und Münzen des Gesammthauses Wittelsbach ; Bd. 1“. Verl. der K. B. Akad. der Wiss., München, 1901. Seite/Nr.: 2852 [...]