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  • Ludwig III. von Bayern (1845-1921); König von Bayern
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    [...] de Ludwig III. war 1912/13 Prinzregent und von 1913 bis 1918 der letzte bayerische König. Mit der Novemberrevolution und seiner damit verbundenen Absetzung endete die seit 1180 ununterbrochene Herrschaft der Wittelsbacher in Bayern. [...]
  • Beisetzung Ludwigs III., München, 5. November 1921
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    [...] de Die Beisetzung König Ludwigs III. von Bayern (1845-1921, reg. 1912/13-1918) und seiner Ehefrau Königin Marie Therese (1868-1919) am 5. November 1921 in der Münchner Frauenkirche wurde wie ein Staatsakt in Zeiten der Monarchie inszeniert. Die erhoffte oder befürchtete Restauration an diesem Tag unterblieb aber: Kronprinz Rupprecht von Bayern (1869-1955) wollte einen Königsputsch vermeiden. de Der Tod Ludwigs III. 118729373 Ludwig III. 119072831 Marie Therese 11878 Schloss Wildenwart 46257 Chiemgau 2215 München Die Organisation der Beisetzung 119446901 Gustav Ritter von Kahr Der Trauerkondukt 118532073 Michael Kardinal von Faulhaber Putschgerüchte und die Haltung Kronprinz Rupprechts 118791605 Rupprecht Rechteinformationen zum Digitalen Objekt beim Datenlieferanten erhältlich. [...]
  • Revolution, 1918/1919
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    [...] de Am 7. November 1918 gelang es in München einer kleinen Schar von Linksoppositionellen um den unabhängigen Sozialdemokraten Kurt Eisner (1867-1919), den bayerischen König Ludwig III. (1845-1921, reg. 1912/13-1918) zu stürzen. Erklärte Ziele waren die sofortige Beendigung des Krieges und die Umwandlung des Staatswesens in eine parlamentarische Demokratie. Der Erfolg war umso erstaunlicher, als er ohne ernsthaften Widerstand und völlig unblutig errungen wurde. Mit Verwirklichung der Nahziele war der schichtenübergreifende Minimalkonsens, der den Umsturz ermöglicht hatte, freilich bald aufgezehrt. Deutlich wurde dies vor allem durch die Ausbildung einer extremen Linken, die eine reine Räteherrschaft anstrebte, und die anfangs noch zaghafte Formierung einer militanten Rechten, die auf die Restaurierung eines autoritären Nationalstaats hinarbeitete. Die Ermordung Eisners am 21. Februar 1919 war Folge der sich seit Anfang Januar allmählich zuspitzenden politischen Konflikte und schuf ein gefährliches Machtvakuum. Der erst nach langem Tauziehen bestellten Regierung unter Johannes Hoffmann (1867-1930) gelang es nicht, sich gegen die zentralen Rätegremien durchzusetzen und die Ausrufung der "Baierischen" Räterepublik zu verhindern. Deren Niederschlagung Ende April / Anfang Mai 1919 beendete die Revolution und führte mittelfristig zur Etablierung der "Ordnungszelle" Bayern. Aufgrund ihrer komplexen Wirkungsgeschichte stellt die Revolution des Jahres 1918/19 eines der zentralen, zugleich aber auch meistumstrittenen Ereignisse der jüngeren bayerischen Geschichte dar. de Begrifflichkeit 2215 München Tatsächlich weist die Revolution in Bayern unübersehbare Unterschiede sowohl zur französischen als auch zur russischen Oktoberrevolution auf, die herkömmlicherweise den Maßstab für erfolgreiche Revolutionen darstellen. Neben dem Ausbleiben physischer Gewaltanwendung ist hier vor allem auf den nicht erfolgten Elitenwechsel hinzuweisen. Diese Eigenheiten hatten nicht nur mit der vollständigen Kapitulation der alten Herrschaftsträger und der Bereitschaft der Beamten zu tun, sich auf den Boden der neuen Tatsachen zu stellen. Die Revolutionsforschung hat vielmehr gezeigt, dass der Erfolg einer Umsturzbewegung in hoch entwickelten Industriegesellschaften voraussetzt, dass die Funktionsfähigkeit von Verwaltung, Wirtschaft und Infrastruktur erhalten bleibt. Die angespannte Versorgungslage, die Demobilisierung des Feldheeres und die Umstellung der Kriegswirtschaft auf eine zivile Produktion legten der Umsturzbewegung in Bayern daher enge Fesseln an. In Hinblick auf die Trägerschichten handelte es sich zwar um eine proletarische Revolution. Im Endergebnis wurden aber vor allem liberal-bürgerliche Forderungen dauerhaft in der Verfassungswirklichkeit verankert. Dies hatte nicht zuletzt [...]