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  • Mainzer Oberstift
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    [...] de Das Mainzer Oberstift war die im Untermaingebiet (Spessart, Odenwald) gelegene weltliche Herrschaft des Erzbischofs von Mainz mit dem Zentrum Aschaffenburg. Grundlage des Mainzer Besitzes waren die im 10. und 11. Jahrhundert erworbenen Stifte und Klöster in Aschaffenburg und Seligenstadt sowie der Spessart. Im 13. Jahrhundert gelang es den Erzbischöfen, die Konkurrenz der Vögte, die Grafen von Rieneck, im Spessart auszuschalten und ihre Herrschaft zu festigen. Die im Neunstädtebund ansatzweise bestehenden Landstände wurden nach 1525 ausgeschaltet. In der Frühen Neuzeit zogen Kriege das Oberstift schwer in Mitleidenschaft. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde es unter Karl Theodor von Dalberg (1744-1817) das Fürstentum Aschaffenburg. 1815 wurde es zwischen Bayern, Baden und Hessen aufgeteilt, wobei Bayern den größten Anteil erhielt. de Das Oberstift als Teil des Erzstifts Mainz 39536 Aschaffenburg 46274 Spessart 40868 Miltenberg 40767 Amorbach Ein Teil des Oberstifts unterstand nur mit der weltlichen Herrschaft dem Mainzer Erzbischof, gehörte aber kirchlich zum Bistum Würzburg. Auch der Pfarreientausch von 1656 beendete diese Situation nur teilweise. Anfänge im Früh- und Hochmittelalter 118529560 Einhards 130875791 Liudolfs von Bayern und Schwaben 118590758 Ottos des Großen 118633384 Willigis Die Vicedome 1122 wurde das gesamte Mainzer Erzstift erstmals durch die Einsetzung von vier Vicedomen (Statthaltern) regional untergliedert, die ihren Amtssitz in Mainz (für Mainz und den Rheingau), Aschaffenburg, Rusteberg (für Eichsfeld und Hessen) und Erfurt hatten. Die Aufgaben des Vicedoms/Viztums waren unbeschränkt, seine Amtszeit nicht befristet; er selbst blieb jederzeit absetzbar. Da aber im Laufe der Zeit die Vicedomämter zu Lokalgewalten herabsanken, gelang es nicht, dauerhafte Mittelinstanzen zwischen der Zentralverwaltung in Mainz und den lokalen Verwaltungen für die einzelnen Landesteile zu schaffen. Bedeutung des Spessarts Der Aschaffenburger Forst, wie der Spessart auch genannt wurde, wurde zum Kernstück der Mainzer Herrschaft im Oberstift. In Folge [...]
    [...] der neun Amtsstädte des Oberstifts der sog. Neustädtebund. Dieser entwickelte sich mehr und mehr zu einer landständischen Korporation und wurde zunehmend von der Regierung sowohl auf der fiskalischen als auch auf der politisch-militärischen Ebene als solche anerkannt. Nach seiner Beteiligung am Bauernkrieg verlor er jedoch seine Mitwirkungsrechte bei Steuererhebung und Landesverwaltung. Nunmehr vertrat allein das Domkapitel das Land gegenüber dem Erzbischof und Kurfürsten. Das Oberstift in der Frühen Neuzeit 118575449 Martin Luthers 41117 rieneckischen 122479955 Johann Adam von Bicken Im Gegensatz zur Erzdiözese Mainz, die durch die Reformation große Einbußen erlitt, erlebte das Erzstift seit [...]
  • Gutenäcker, Joseph: Geschichte des Gymnasiums in Münnerstadt
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    [...] Biſchof Julius Hoch ſeeligſter gedechtnus nach eingerichter Universitet zu Würzburg auch ein Gymnasium im Oberſtift vor der Rhön den Vatterlandt zum beſten einzurichten geſienet ge 61 Im Beſitze des Originales [...]
  • Lang, Karl Heinrich von: Adelsbuch des Königreichs Baiern
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    [...] in Nürn berg Geb 5 November 1772 479 Der Urgroſsvater Franz freyer Hütten meister im Oberstift Trier vereinigte mehre re einzelne Eisenwerke in ein umfassendes Ganzes Quintenbach genannt und erhielt [...]
  • Lang, Karl Heinrich von: Adelsbuch des Königreichs Baiern
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    [...] in Nürr berg Geb 3 November 1772 479 Der Urgroſsvater Franz freyer Hütten meister im Oberstift Trier vereinigte mehre re einzelne Eisenwerke in ein umfassendes Ganzes Quintenbach genannt und erhielt [...]
  • Politisches Journal
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    [...] wo dagegen die Undankbarkeit des Ackers durch ergiebige Bley und Eiſengruben erſetzt wird Das Oberſtift hat auf ſei nen Bergen und Hügeln einen vortreflichen Weinwachs worunter beſonders der ſchöne [...]
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    [...] von Baiern I go3 gegen Ueber laſſung von Neuſtadt am Culin und anderer Parzelen das Oberſtift Aich ſtedt Weißenburg Windsheim und Dinkelsbühl Von Frankreich im dritten Eoalitionskriege gereizt ver [...]
  • Hübner, Johann, Rüder, Friedrich August: Zeitungs- und Conversations-Lexikon A bis F
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    [...] Reichsabteien und 15 Reichs 3407 ſtädten 105969 1803 vertauſchte es an Preu ßen das Oberſtift Eichſtädt Weißenburg Windsheim und Dünkelsbühl gegen Neuſtadt am Kulm und andere En claven mit [...]
  • Städtebünde (Mittelalter/Frühe Neuzeit)
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    [...] Bündnispolitik die Städte in herrschaftlich weitgehend geschlossenen Territorien. So entwickelte sich der Neunstädtebund im mainzischen Oberstift im Rahmen der erzbischöflichen Landesherrschaft. Gleiches gilt für den Verbund der bischöflichen Städte im Hochstift Würzburg von 1387. Als diese sich gegen ihren Bischof stellten, unterlagen sie ihm im Jahr 1400. In den bayerischen Herzogtümern lassen sich keine erfolgreichen Städtebünde nachweisen. Primäres Ziel der Städtebünde war es, die ökonomischen Lebensgrundlagen der Stadtgemeinden zu sichern. Das bedeutete, Zölle und Steuern zu bekämpfen und vor allem Handel und Verkehr zu sichern. Daraus erwuchs das Bemühen, Frieden und Recht in einer Zeit zu wahren [...]
    [...] wie zum Beispiel der elsässischen Dekapolis oder dem Neunstädtebund im Mainzer Oberstift. Quellenlage und Forschungsstand Aufgrund des städtischen Kanzleiwesens sind die Bundesbriefe der Städtebünde des 13. bis 16. Jahrhunderts sowie Akten und zwischenstädtische Korrespondenz in großer Zahl überliefert. In den Urkundenbüchern der betreffenden Städte und in gesonderten Editionen (vgl. unten Blezinger, Quidde, Ruser) liegen sie zum großen Teil gedruckt vor. Auch in den städtischen Chroniken finden die Städtebünde vielfach Erwähnung (vgl. Chroniken). Die national-liberale Geschichtsschreibung des 19. und frühen 20. Jahrhunderts sah die Städtebünde als Instrument des bürgerlich-nationalen Freiheitskampfes [...]
  • Donau-Zeitung
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    [...] dem hochwürdigſten Biſchof Arnold i übergeben wor den um ſie mit der Adreſſe aus dem Oberſtift ſüdl Theil dem heil Vater zu übermitteln Die Adreſſe ſelbſt iſt prächtig gebunden und [...]
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    [...] Trier dem hochwürdigſten Biſchof Arnoldi übergeben worden um ſie mit der Adreſſe aus dem Oberſtift ſüdl Theil dem heil Vater zu übermitteln Die Adreſſe ſelbſt iſt prächtig gebunden und [...]